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Wenn der beste Freund Google heißt 31. August 2007

Posted by M@x in Medien.
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Täglich führen zahlreiche Suchanfragen die Besucher zu unserem Blog. Ein besonderer Service von wordpress dabei ist es, Google-Suchanfragen aufzulisten und für uns sichtbar zu machen. Neben vielen gerechtfertigten Suchanfragen (HSV-Bukarest, argh!) fragen wir uns aber bei einigen Beispielen schon, was wir vielleicht falsch machen. In Anlehnung an Roman Möllers Blog, der regelmäßig „Blog-Intern“ veröffentlicht, gibt es heute gesammelte Werke der letzten zwei Monate. Ich habe das ganze etwas in Kategorien unterteilt, um den täglichen Wahnsinn den es gibt besser ordnen zu können:

I – Eindeutige Aussagen, bitte!

 

  • „Kommt das Uefa Cup spiel live?“ - Bei der Maße an UEFA-Pokal-Spielen ist es sehr wahrscheinlich, dass irgendwo eines live kommt. Nur die große Frage ist, welches hätten wir denn gerne?
  • „in welchen kanal zeigen die das spiel“ – Auch hier erschließt sich die Interessenkonstellation des Suchenenden nicht ganz.

II – Wenn es um den FC Bayern geht.

 

  • „lukas toni haargel“ - Der Sieger des nächsten „Luca-Toni-Ähnlichkeits-Contest“ dürfte unser Mann sein. Die Frage ist nur, ob Lukas Toni eine Kreuzung aus aus Podolski und Toni sein soll?
  • „luka toni in der Bildzeitung“ - In Anlehnung an Dirty Harry führen wir hiermit den Unterschichten-Blogger ein
  • „psychisches wrack mit 21″ – Sebastian Deisler?

III – Wenn wir gelobt werden.

 

  • „expertenmeinung KSC“ - Und der ist auf unseren Blog gelandet! Danke, Danke, Danke!
  • russische lokomotiven“ – Ich wusste doch, dass es dieser Artikel trotz viel Kritik der Eisenbahn- und Moldawienfreunde zu Weltruhm schaffen würde!

IV – Kurioses, Fragen und Zusammenhangloses

 

  • „Hansa stadion voll“ – Voll Wasser? Menschen? Tiere? Fußballspieler?
  • „altherrenmannschaft sucht bielefeld“ - Nicht nur die!
  • „Carlos Großmüller großvater“ – Der hat sich leider noch nicht bei uns vorgestellt, auch wenn er sicher einiges erlebt hat mit seinem talentierten Enkel
  • „ich will profifussballer“ – Entweder war es einer vom FC Sachsen Leipzig oder aus Hoffenheim …
  • „Wie wird ein fussball hergestellt?“ – Eines der wenigen ungelösten Rätsel der Menschheit

V – Fachfremdes

 

  • „Welt Bekannte Ereignisse vom Jahre 1996″ – Deutschland wurde Europameister!!!
  • „was fällt spontan zu „irak“ ein“ – Weit, weit weg. Ulrich Tilgner. Musterdemokratie. Mehr nicht.
  • „die 80er“ – von denen habe ich genau 337 Tage mitbekommen
  • „leute gebt die wäsche von“ – Ich hoffe der Satz sollte nicht mit Angela Merkel oder Tokio Hotel weitergehen …

Auch in den nächsten Wochen werden wir auf der Lauer liegen, immer auf der Suche nach der Suchanfrage des Jahres. Trotzdem geht es morgen erst einmal weiter mit Fußball. Bis dahin, einen angenehmen Start in das Wochenende!

Die Vorfreude steigt 31. August 2007

Posted by M@x in Champions League, UEFA-Pokal.
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Nach einem furiosen Auftritt des Hamburger SV in der UEFA-Pokal-Qualifikation und zwei Auslosungen steigt bei mir die Vorfreude auf die internationalen Wettbewerbe. Die deutschen Teams haben in der Champions League reizvolle Aufgaben bekommen, und im UEFA-Pokal stehen die Chancen gut, dass diese Saison nicht wieder für zwei Vereine in der 1. Hauptrunde bereits der Wettbewerb beendet ist, wie letzte Saison für Hertha BSC und Schalke 04. Aber alles der Reihe nach.

In einer aufwendigen Prozedur zog die UEFA gestern Abend alle wichtigen und unwichtigen Schlipsträger zusammen, um 32 Teams in acht Gruppen einzuordnen. Obwohl es viele interessante Gruppen gibt, sehe ich keine berühmte „Todesgruppe“. Obwohl mit starken Gegnern bedacht, sind alle Aufgaben auch für die deutschen Gegner nachbar. Schalke 04 bekommt es mit Chelsea, Valencia und Rosenborg Trondheim zu tun. Während der Gruppensieg wohl nur über Chelsea gehen dürfte, sind für die Gelsenkirchener die Begegnungen gegne Valencia von höchster Bedeutung. Die Siege gegen Rosenborg müssen da schon fest einkalkuliert sein. In der Tat schätze ich von den deutschen Teilnehmern die Schalker Chancen am schwierigsten ein. Real Madrid ist der Gegner für Werder Bremen. Von allen in Topf 1 gesetzten Mannschaften war das wohl das einfachste Los. Auch wenn es gegen Real nicht klappen sollte, besteht für die Hanseaten immer noch die Möglichkeit, in den Duellen gegen Olympiakos Piräus (Hexenkessel!) und Lazio Rom den Einzug in das Achtelfinale perfekt zu machen. Die aus meiner Sicht interessanteste Gruppe dieser Saison bekam der VfB Stuttgart. Nach dem Auftaktspiel in Glasgow, wo auf die Schwaben eine atemberaubende Atmosphäre wartet, geht es gegen den FC Barcelona und Olympique Lyon. Das sind zwar große Namen, aber die Rangers sind schon lange nicht mehr auf dem Niveau glorreicher Jahrzehnte und Lyon befindet sich momentan im Umbruch. Da geht was für die Stuttgarter!

Eine europäische Etage tiefer sicherte sich der Hamburger SV mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Honved Budapest die Qualifikation für die 1. Hauptrunde des UEFA-Pokals. Die Hamburger hatten das Spiel von der ersten Minute unter Kontrolle, die Klassifizierung im Klassenunterschied Bundesliga-Regionalliga ist wohl noch leicht untertrieben. Besonders gut gefallen haben mir Neuzugang Romeo Castelen, der auf der rechten Seite ordentlich Dampf gemacht hat, sowie Vincent Kompany in neuer Position als Jong-Ersatz vor der Abwehr. Dadurch kam das dynamische Spiel des Belgiers noch mehr zur Geltung als in der Innenverteidigung. Der HSV überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, nur Ivica Olic fiel etwas ab, ich frage mich, weshalb Huub Stevens Piotr Trochowski so sehr meidet. Auffällig aber auch die gute Leistung von Paolo Guerrero, der den Vorzug vor Zidan bekam und das Vertrauen mit zwei Treffern zurückzahlte. Vielleicht bietet sich hier schon bald eine ernsthafte Alternative im Sturm an.

Nur wenige Stunden nach der Partie saßen einige HSV-Verantwortliche schon im Grimaldi-Forum zu Monaco, um der Auslosung der 1. Hauptrunde beizuwohnen. Dabei haben alle vier deutschen Vertreter machbare Aufgaben zugelost bekommen. Das schwerste Los erwischte den 1. FC Nürnberg als ungesetzter Verein. Die Franken müssen gegen den rumänischen Pokalsieger Rapid Bukarest antreten. Es würde mich nicht wundern, mit Blick auf das kollektive Versagen deutscher Mannschaften gegen rumänische Vereine in den letzten beiden Jahren, wenn sich der Club nicht für die Gruppenphase qualifizieren kann. Kein Problem sollte das allerdings sein für den Hamburger SV, die auf Litex Lovetsch treffen. Der bulgarische Verein absolvierte vor einigen Jahren erfolgreich zwei Partien gegen den Regionalligisten Union Berlin. Gemeinschaftsflüge könnten die anderen deutschen Vereine buchen. Bayer 04 Leverkusen spielt gegen Uniao Leiria, der FC Bayern München muss zu Belenenses aus einem Lissabonner Vorort. Mit den Zulosungen können die vier Bundesliga-Vereine sicher gut leben. Ansonsten gab es eine riesige Anhäufung von Duellen „Groß“ gegen „Klein“. Die wohl reizvollste Begegnung dürfte das Spiel von RC Lens gegen den FC Kopenhagen sein.

Damit wird hier eine interessante Europapokal-Woche beendet. Die ersten Spiele finden im Zeitraum vom 18. bis 20. September statt, dann gibt es hier natürlich wiederum eine ausführliche Berichterstattung! Im Verlaufe dieses Tages gibt es ein kleines Blog-Special.

Wenn das Flutlicht angeht 30. August 2007

Posted by M@x in Champions League, UEFA-Pokal.
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Die Kandidaten für den Champions League-Titel 2008 stehen fest. Mit dem Ende der dritten Qualifikationsrunde gestern Abend ist alles bereit für die heutige Auslosung in Monaco. Einzig die Verschiebung der Partie AEK Athen gegen FC Sevilla stellt die UEFA-Verantwortlichen vor eine große Aufgabe. Da beide Teams theoretisch in anderen „Töpfen“ liegen würden und außerdem Sonderregelungen hinsichtlich der Nationalität zu beachten sind, wird die Auslosung komplizierter als sonst. Das Los-Prozedere gibt es um 18 Uhr auf Eurosport und Premiere bzw. als Live-Blogging bei Medispolis. Danach stehen ab dem 18. September 124 Spiele an, ehe am 21. Mai 2008 der Sieger in Moskau ausgespielt wird. Champions League – das steht auch für eine unvergleichliche Flutlicht-Atmosphäre und spannende Spiele. Als Einstimmung auf die neue Saison ein Highlight aus der vergangenen Spielzeit: Bitte den Ton laut aufdrehen!

Nachdem sich bereits am Dienstag Lazio Rom, Glasgow Rangers sowie der FC Liverpool qualifziert haben, folgten gestern 13 12 weitere Vereine (korrigiert, siehe Edit 15.15!). Welche Teams konnten überraschen? Welche Hoffnungen erfüllten sich nicht? Die Übersicht:

Wenig Probleme hatte Dynamo Kiew, sich gegen den bosnischen Vertreter aus Sarajevo durchzusetzen. Schon in der dritten Minute stellte ein Tor von Ismael Bangoura die Weichen zum klaren 3:0-Erfolg. Ebenso sicher dabei sind diese Saison auch zwei Istanbuler Vereine: Fenerbahce siegte in Anderlecht mit 2:0, ebenso wie Besiktas zu Hause gegen den FC Zürich. Während Fener bereits einen Vorsprung mitgebracht hatte, konnte Besiktas dem Druck nach dem 1:1 im Hinspiel standhalten. Eine Pflichtaufgabe auf Sparflamme war Valencias 2:1 bei Elfsborg, war doch schon das Hinspiel klar mit 3:0 an die Spanier gegangen. Ebenso sicher qualifizierten sich Arsenal (3:0 gegen Sparta Prag) sowie Rosenborg (2:0 gegen Tampere United) für die Gruppenphase.

Eine äußerst spannende Begegnung sahen die Zuschauer im „Celtic Park“ zu Glasgow. Das Hinspiel bei Spartak Moskau endete 1:1, ebenso stand es nach 90 Minuten im Rückspiel – Verlängerung! Das Spiel verlief dramatisch: Bereits in der regulären Spielzeit verschoß Spartak Moskau einen Elfmeter, in der Verlängerung erhielt der Moskauer Martin Stranzl die rote Karte und einen Handelfmeter konnte Celtic nur an die Latte setzen. Im Elfmeterschießen wurde Celtic-Goalie Artur Boruc zum Helden. Damit ist der Achtelfinalist von 2007 qualifiziert, während Spartak nur im UEFA-Pokal mitspielt. Spannend war es auch in der Begegnung zwischen FC Kopenhagen und Benfica Lissabon. Trotz einer 1:2-Niederlage im Hinspiel und einem Rückstand im Rückspiel gaben sich die Dänen nie auf und zeigten leidenschaftlichen Fussball. Der wurde aber letztendlich nicht belohnt. Lediglich mit Außenseiterchancen war BATE Borisov bedacht worden. Die Belarussen konnten im Heimspiel Steaua Bukarest ein 2:2 abtrotzen, mussten sich aber im Rückspiel der größeren individuellen Klasse der Rumänen geschlagen geben. Steaua ist damit zum zweiten Mal in Folge für die Gruppenphase qualifiziert, womit die positive Entwicklung des rumänischen Fussballs fortgeführt wird.

Große Krokodilstränen wird es wohl in Salzburg geben. Ein 1:0 aus dem Hinspiel sowie eine Führung nach fünf Minuten in Donezk reichten Red Bull nicht, um die Qualifikation zu erreichen. Nach einer dramatischen Partie lief in der Schlussphase alles gegen die Österreicher: Zunächst verwandelte Castillo einen Elfmeter, doch auch das hätte Salzburg aufgrund der Auswärtstor-Regel noch gereicht. Den „Knock-out“ gab es durch Brandaos Treffer in der 87. Spielminute. Somit bleibt Red Bull wiederum nur der UEFA-Pokal, nachdem die Trappatoni-Truppe im Vorjahr an Valencia gescheitert war. „UEFA-Pokal“ dürfte in Amsterdam wohl mittlerweile ein verhasstes Wort sein. Nach der Blamage gegen Kopenhagen vor einem Jahr baute Ajax seinen Europapokal-Komplex weiter aus. Dieses mal hieß die durchaus lösbare Aufgabe Slavia Prag. Statt der Traditionsmannschaft aus den Niederlanden feiert Slavia seinen größten Erfolg seit Menschengedenken. Dieses Ergebnis ist auch gut für Werder Bremen, denn aufgrund fehlender internationaler Erfolge Slavias in der Vergangenheit rücken die Bremer in den zweiten Lostopf, treffen somit nur auf einen „Großen“ in der Gruppenphase und auf zwei schwächer eingestufte Teams aus Lostopf 3 und 4.

Aber was war das für ein Spiel in Zagreb? Vor allen Dingen die erste Halbzeit lieferte ein Spiel mit überragender Spannung. Dabei durchlebten die formschwachen Bremer im Maksimir-Stadion eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt. Zunächst verwandelte Diego einen fragwürdigen Elfmeter (13.), doch kurz darauf erzielte Vukojevic (21.) bereits den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach der erneuten Bremer Führung durch Sanogo (38.) war klar, dass es keine Verlängerung geben würde und Zagreb einen Sieg mit zwei Toren Differenz benötigt. Der Anfang wurde durch den Elfmeter von Modric (41.) gemacht. Im zweiten Durchgang lebte die Partie von der Spannung, es war ein offener Schlagabtausch mit einigen Unzulänglichkeiten bei beiden Teams. Das Spiel hatte durchaus Potential für mehr als fünf Tore. Diesen fünften Treffer erzielte Diego wiederum per Strafstoß in der 71. Minute. Danach war die Luft etwas raus und Werder schaukelte den glücklichen Sieg über die Zeit. Damit qualifiziert sich Werder trotz des schwachen Saisonbeginns bereits zum vierten Mal in Serie für die Gruppenphase der Champions League. Mit diesen Resultaten setzen sich die vier Lostöpfe in Monaco heute wie folgt zusammen:

 

  • Topf 1: AC Mailand, FC Barcelona, FC Liverpool, Inter Mailand, Arsenal London, Real Madrid, Chelsea London, Manchester United – Beachtlich, dass alle vier englischen Mannschaften in einem Topf liegen, somit also allesamt drei schwächere Gegner zugelost bekommen und direkten Duellen mit den „Großen“ Europas aus dem Weg gehen können.
  • Topf 2: FC Valencia, Olympique Lyon, FC Porto, FC Sevilla/AEK Athen, PSV Eindhoven, AS Rom, Benfica Lissabon, Werder Bremen – Mit dem deutschen Vertreter weist Topf 2 die Besonderheit auf, dass hier die noch nicht ausgespielte Partie Athen-Sevilla auf dem Zettel steht. Sollte AEK wiedererwartend die Qualifikation schaffen, wären die Griechen wohl der größte Profiteur der komplizierten Sonderregelung. Man kann nur hoffen, dass die benachteiligten Teams (Celtic, Rangers) dann den Anstand haben, angesichts der Umstände auf Proteste zu verzichten.
  • Topf 3: Celtic Glasgow, FC Schalke 04, VfB Stuttgart, Steaua Bukarest, ZSKA Moskau, Sporting Lissabon, Lazio Rom, Olympique Marseille – Interessant für Schalke und Stuttgart ist, dass sie auf diese durchaus schweren Gegner aus dem eigenen Topf nicht treffen können, jedoch außer auf Werder auf jede andere Mannschaft in der Auslosung.
  • Topf 4: Glasgow Rangers, Schachtjor Donezk, Besiktas Istanbul, Olympiakos Piräus, Dynamo Kiew, Fenerbahce Istanbul, Slavia Prag, Rosenborg Trondheim – Überraschenderweise sind die beiden Istanbuler Klubs nur im vierten und damit schwächsten Lostopf. Ansonsten gehören diese Teams ohnehin nur zu den krassen Außenseitern.

Doch nicht nur die Loskugeln rollen heute, sondern auch der Spielball. 32 UEFA-Pokal-Spiele in der 2. Qualifikationsrunde stehen auf dem Programm. Neben sehr vielen unbekannten Mannschaften spielt auch der Hamburger SV. Die Nordlichter haben das schwere Heimspiel gegen Honved Budapest vor sich. Schwer deshalb, weil man sich im Hinspiel (0:0) nicht mit Ruhm bekleckern konnte und der Druck auf das Team von Huub Stevens dementsprechend hoch ist. Vor zwei Wochen geisterte das große van der Vaart-Theater durch Hamburg, durch einen dummen Unfall beim Spielen mit seinem Sohn fehlte der Niederländer in Budapest. Heute aber soll er spielen, was auch notwendig ist, weil der HSV ohne seinen Regisseur in Budapest wie ein Oberligist spielte und eine der schlechtesten Leistungen des letzten Jahrzehnts ablieferte. Ja, dieses Spiel vor zwei Wochen hat Potential, in die Reihe der schlechtesten Europapokalspiele aller Zeiten aufgenommen zu werden. Aber jetzt wird alles besser: Mit van der Vaart und den eigenen Fans im Rücken. Auch im UI-Cup-Auswärtsspiel in Chisinau spielte der HSV Remis (1:1), siegte aber im Rückspiel im Stadion mit dem furchtbaren Namen 4:0. Die HSV-Fans hoffen auf eine Wiederholung dieser Geschichte. Trotz der ersten Saisonniederlage in Bochum vergangenen Freitag sollte die Mannschaft genug Selbstvertrauen haben, mit ihrem Kapitän die Ungarn locker zu schlagen.

Bei den restlichen Spielen liegt mein Augenmerk hauptsächlich auf den Nachbarduellen Österreich-Schweiz. Sion hat im Heimspiel gegen den SV Ried die Möglichkeit, das 1:1 im ersten Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Ebenso der aufstrebende SV Mattersburg gegen den FC Basel, wobei die Schweizer das Hinspiel mit 2:1 gewinnen konnten. Eine spannende Angelegenheit wird auch die Begegnung zwischen Jablonec und Austria Wien. Ein spektakuläres Match vor zwei Wochen brachte ein 4:3 für Wien als Resultat, auf die Auswärtstorregel sollte sich die Austria also eher nicht verlassen. Ansonsten bin ich gespannt, ob die ambitionierten Lenser gegen die jungen Jungen (Young Boys, haha!) aus Bern mehr als ein 1:1 im Hinspiel schaffen.

Damit enden die Europapokaltage auf „Abenteuer Fussball“. Morgen gibt es hier ein bloginternes Special sowie einen kurzen Rückblick auf die Ergebnisse des heutigen Abends. Bis dahin!

[Edit 13.00] An alle Leute da draußen vor dem Bildschirm, die mit ihren Suchanfragen ständig auf diesem Blog landen! Der HSV spielt heute verdammt nochmal gegen Budapest, nicht gegen Bukarest!!!

[Edit 15.15] Moritz weißt mich gerade darauf hin, dass sich gestern nur zwölf Vereine qualifiziert haben. Damit ist auch der Thread-Titel von gestern falsch. Ich entschuldige mich für diesen riesigen Fauxpas!

Noch 26 weitere Kandidaten … 29. August 2007

Posted by M@x in Champions League.
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… würden nur zu gerne vom Millionengeschäft Champions League partizipieren. Um die Auslese voran zu treiben, kommt heute ein zweiter und letzter Schwung an Qualifikationsspielen, mit insgesamt 13 Spielen und daraus resultierend 26 Vereinen, die mit mehr oder weniger guter Ausgangsposition um den Einzug in die Gruppenphase kämpfen. Bevor es aber losgeht, zunächst ein kurzer Rückblick auf den gestrigen Abend:

Die Partie zwischen AEK Athen und dem FC Sevilla bleibt nach dem tragischen Todesfall offen und wird am kommenden Montag nachgeholt. So fanden am Dienstagabend nur drei Spiele statt. In einer echten Zitterpartie retteten die Glasgow Rangers ihren 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit. Belgrad muss über fast die komplette Spieldauer besser gewesen sein, hat aber das Tor nicht getroffen. Eine Überraschung gab es in Rumänien, wo der Meister Dinamo Bukarest einen Dämpfer erhielt. Nach dem 1:1 im Hinspiel ging man zwar auch im Rückspiel in Führung, doch zu Beginn der zweiten Halbzeit kippte das Spiel mit einem Elfmeter für Lazio Rom. Fortan hatte der Gast die Kontrolle und setzte sich mit 3:1 durch. Damit bleibt wiederum nur Steaua Bukarest die Chance, die rumänischen Farben in der Champions League zu vertreten. Pflichtgemäß erledigte der FC Liverpool seine Heim-Aufgabe gegen den FC Toulouse. Mit 4:0 wurden die Franzosen nach Hause geschickt, wer einen Eindruck vom Spiel gewinnen möchte, sollte das Liveblogging auf allesaussersport.de lesen.

Damit zur Aktualität: Unter den heute spielenden Vereinen ist auch Werder Bremen. Werder hat momentan nicht das, was man als gute Form bezeichnen würde, aber gegen Nürnberg reichte es immerhin zu einem 1:0-Sieg inklusive Debütantenball von Martin Harnik. Im Verlaufe des Tages bietet Blogger chelsea („Medispolis“) Specials zu der Partie gegen Zagreb an, gekrönt vom Live-Blogging am Abend. Die 13 Spiele im Überblick:

Dynamo Kiew – FK Sarajevo (18.00; Hinspiel 1:0)

Die Ukrainer sind seit Jahren Dauergast in der Champions League, haben dabei auch schon den ein oder anderen „Großen“ geärgert (u.a. FC Bayern). In der jüngeren Vergangenheit hielten sich die Erfolge in der Königsklasse jedoch in Grenzen, auch in der heimischen Liga gab es vermehrt Gegenwehr von Schachtjor Donezk. Die Partie gegen den bosnischen Verein sollte aber kein Problem darstellen. Sarajevo wurde dieses Jahr zum zweiten Mal nach 1999 Landesmeister, ein Weiterkommen wäre aber eine Riesensensation. Tipp: Kiew kommt ohne Probleme weiter.

Schachtjor Donezk – Red Bull Salzburg (18.00; Hinspiel 0:1)

Der zweite ukrainische Vertreter könnte es dagegen schwerer haben. Schachtjor muss nach der Niederlage in der Mozartstadt aufholen. Passend dazu die Weisheit des Tages von Schachtjors mexikanischen Mittelfeldspieler Nery Alberto Castillo:

We have to win this match to get to the UEFA Champions League. (uefa.com)

Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich ein Sympathisant der Salzburger bin. Man kann der Art und Weise, wie der Verein mit den Red Bull-Millionen gepusht wurde, distanziert gegenüberstehen. Doch seit mein ehemaliger Lieblings-Bayern-Akteur Alexander Zickler (ich habe eine Autogrammkarte mit Widmung und ein Trikot im Schrank!) dort spielt, bin ich halt auf Salzburger Seite. Deshalb wäre es sehr erfreulich, wenn ich die Salzburger auch in der Königsklasse sehen könnte, am liebsten im Duell mit einem deutschen Verein! Tipp: Salzburg schafft das Weiterkommen.

Besiktas Istanbul – FC Zürich (18.30; Hinspiel 1:1)

Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit. Besiktas ist nach Jahren des Größenwahns (Daum, Lucescu, Del Bosque und Tigana als Trainer) wieder zur türkischen Variante Ertuğrul Sağlam zurückgekehrt. Die Qualifikation ist eigentlich schon alleine wegen der fanatischen Fans ein Muss. Auf der anderen Seite könnte der FC Zürich eine Überraschung schaffen. Es wäre der größte internationale Erfolg für den Verein seit dem UEFA-Pokal-Achtelfinale 1998 gegen den AS Rom. Fraglich allerdings ob das neu formierte Team mit Favre-Nachfolger Bernard Challandes dem hohen Druck am Bosporus schon standhalten kann. Tipp: Besiktas setzt sich durch.

Steaua Bukarest – BATE Borisov (19.30; Hinspiel 2:2)

Überraschend gut konnte sich der belarussische Außenseiter aus Baryssau gegen Steaua im Hinspiel halten. Spätestens im Rückspiel auf heimischen Boden aber sollte sich Steaua durchsetzen können. Der Kader der Rumänen ist viel besser bestückt und außerdem winken wiederum Top-Spiele wie letzte Saison gegen Real Madrid und Olympique Lyon. Tipp: Kein Problem für die Rumänen.

Dinamo Zagreb – Werder Bremen (20.30; Hinspiel 1:2)

Im Hinspiel konnte sich Werder dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang durchsetzen. Jetzt aber gilt es mit Vorsicht an die zweite Partie ranzugehen. Dinamo hat vor zwei Wochen gezeigt, wie gefährlich sie kontern können. Dazu kommt der noch unberechenbare Faktor „Maksimir-Stadion“. Wikipedia berichtet von einer gewaltbereiten, fanatischen Fanszene, die den Spielern mächtig einheizen wird. Alles weitere zu dieser Begegnung wie bereits oben angekündigt bei medispolis. Tipp: Werder verwaltet den knappen Vorsprung.

RSC Anderlecht – Fenerbahce Istanbul (20.30; Hinspiel 1:2)

Das Team der Istanbuler mit Trainer Zico wurde vor der Saison prominent durch Roberto Carlos verstärkt. Im Hinspiel legte Fenerbahce den Grundstein für die Qualifikation, musste aber das Gegentor hinnehmen, sodass Anderlecht theoretisch schon ein 1:0 zum Weiterkommen reicht. Ein Ausscheiden der Türken wäre ein schwerer Schlag für die großen Ambitionen des Vereins. Auf der anderen Seite ist es bei Anderlecht wohl ausschließlich der Heimvorteil, der Hoffnungen macht. Die Papierform spricht klar für Fenerbahce, zudem konnte Anderlecht seit zwanzig Jahren international keine großen Leistungen mehr bringen. Tipp: Fenerbahce qualifiziert sich.

Slavia Prag – Ajax Amsterdam (20.30; Hinspiel 1:0)

Bereits im Vorjahr schaffte es Ajax nicht, sich als Favorit in der Qualifikation gegen einen Außenseiter durchzusetzen. Damals scheiterte das Team von Henk ten Cate am FC Kopenhagen. Diese Geschichte könnte jetzt zu einem Fortsetzungsdrama werden, ging doch das Hinspiel in der eigenen Arena mit 1:0 durch ein Elfmetertor an Slavia. Schaffen es die Niederländer, ihren Qualifikationskomplex zu überwinden? Für Slavia wäre es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, und nachdem es Stadtrivale Sparta sehr schwer gegen Arsenal hat, würde der Verein damit die Prager Fahnen hochhalten. Tipp: Slavia Prag schafft die Qualifikation.

FC Kopenhagen – Benfica Lissabon (20.45; Hinspiel 1:2)

Ob Kopenhagen auch dieses Jahr die Sensation schafft und in die Gruppenphase einzieht? Dazu bedarf es im Rückspiel einer deutlichen Steigerung. Doch vielleicht profitieren die Dänen auch vom unerwarteten Trainerwechsel bei Benfica: Fernando Santos wurde nach nur einem Spieltag in der Liga entlassen, seit neun Tagen ist der Spanier José Antonio Camacho Trainer. Benfica sollte mit der Qualifikation trotzdem keine Probleme haben und sie zählen für mich zu den Vereinen mit Außenseiterchancen auf eine starke Champions League-Saison. Der ehemalige Leverkusener Hans-Jörg Butt wird aber nur auf der Bank sitzen, er hat das Duell im Tor wohl gegen Quim verloren. Tipp: Trotz Trainer-Wechsel setzt sich Benfica durch.

Rosenborg Trondheim – Tampere United (20.45; Hinspiel 3:0)

Von allen 32 Vereinen hat wohl Rosenborg neben Valencia die komfortabelste Ausgangsposition. Der finnische Gegner wirkte im Hinspiel überfordert im skandinavischen Duell. Damit steht der Qualifikation der Trondheimer nach einem Jahr Abstinenz nichts mehr im Wege. Tipp: Rosenborg kommt locker durch.

Celtic Glasgow – Spartak Moskau (20.45; Hinspiel 1:1)

Für mich eines der interessantesten Qualifikationsspiele. Beide Vereine haben in der letzten Saison durchaus gute Leistungen gezeigt, Spartak wurde in der Bayern-Gruppe nach Anlaufschwierigkeiten Dritter, Celtic scheiterte erst im Achtelfinale am späteren Sieger AC Mailand. Das Hinspiel gestaltete sich wie erwartet sehr offen. Moskau zeigte in der letzten Saison keine guten Auswärtsspiele, während der „Celtic Park“ der große Trumpf für Celtic ist. Mit „You’ll Never Walk Alone“ ist Gänsehautatmosphäre garantiert. Tipp: Celtic setzt sich durch.

IF Elfsborg – FC Valencia (20.45; Hinspiel 0:3)

Nach über 45 Jahren sicherte sich Elfsborg im letzten Jahr wieder einmal den schwedischen Meistertitel. Der international sehr erfolglose Verein hatte aber schon im Hinspiel keine Chance gegen die cleveren Spanier. Valencia zeigte am Wochenende beim Ligaauftakt gegen Villareal eine erschreckend schwache Leistung, profitiert aber vom guten Vorsprung aus dem Hinspiel. Tipp: Valencia qualifiziert sich im Schongang.

Arsenal London – Sparta Prag (21.05; Hinspiel 2:0)

In der Liga ist Arsenal trotz zweier Lehmann-Patzer gut gestartet, am Wochenende konnte Tabellenführer ManCity geschlagen werden. Ohne den verletzten Lehmann geht es auch gegen Prag, wobei es einen Zwei-Tore-Vorsprung zu verwalten gilt. Sparta braucht schon ein kleines Wunder, um diese Begegnung noch zu drehen. Tipp: Arsenal ist in der Gruppenphase dabei.

Das war es mit dem Blick auf die 13 Mittwoch-Spiele. Morgen gibt es neben einem Rückblick auf den heutigen Abend die Vorschau auf den UEFA-Pokal. Bis dahin!

Ein neuer Leckerbissen im Fernsehen 28. August 2007

Posted by M@x in Medien.
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Kritische Sportberichterstattung – bei Übertragungen von öffentlich-rechtlichen Anstalten ein unbekanntes Genre. Berichte und Beiträge, die Missstände im Sport anprangern oder einfach nur interessante Hintergrundberichte bringen, sind nur selten in den eigentlich dafür prädestinierten Formaten wie Sportschau oder Sportstudio zu sehen. Stattdessen verlangt es vom interessierten Fernsehzuschauer ein genaues Beobachten der TV-Programm-Guides, um die einzelnen Beiträge, die über die normale ARD/ZDF-Berichterstattung hinausgehen, zu erhaschen. Diese werden meist fernab von Sportsendungen in Magazinsendungen vom Schlage frontal 21, Panorama oder Fakt gezeigt. Um dieser Lücke in der öffentlich-rechtlichen Programmpolitik entgegenzutreten, gibt es absofort „Sport Inside“ im Westdeutschen Rundfunk. Diese Sendung ist Sammeplatz für alle Beiträge, die in den knappen Sportberichterstattungen wohl keinen Platz haben oder aus Angst um Zuschauer dort keinen Platz haben dürfen. Im Vorfeld war diese durchaus kritische Sendung mit viel Lob bedacht wurden. Wie lief die erste Folge? Dazu ein kurzer Blick auf die drei Beiträge des gestrigen Abends.

Kinderdrill in China – von Christoph Lütgert

Gleich der Auftakt von „Sport Inside“ war vielversprechend. Der Bericht von NDR-Chefreporter Lütgert zeigte auf schockierende Art und Weise die Methoden des chinesischen Sportförderungssystemes. Atemberaubende Bilder über fünfjährige Jungen und Mädchen, die jeden Tag stundenlang eisenhartes Training durchziehen müssen – auf dem Weg zum kommenden Olympiasieger. Die Aufnahmen, die Lütgert zeigt, zeigen auch einen Blick hinter die Kulissen: In den „Internaten“ hausen vier Kinder in einem Bett, die Trainingsanzüge dienen gleichzeitig als Schlafanzüge. Der fast schon militärische Drill der Trainer treibt nicht nur den jungen Kindern die Tränen in die Augen, sondern auch dem Zuschauer. Ich wäre nicht in der Lage, so eine Reportage zu drehen – ich wäre angesichts der grenzenlosen Arroganz und Ideologie, mit dem dieses System betrieben wird, wohl handgreiflich gegenüber den Trainern gewesen. Auch wenn diese Reportage wohl schon in einigen Magazinen gelaufen ist, beeindruckend und bedrückend war sie in jedem Fall.

Adolf Katzenmeier, Masseur und Beichtvater – von Marc Schlömer

Im Anschluss an die schockierenden Bilder gab es etwas zum erholen. Einer der jüngsten Sportschauautoren, Marc Schlömer, berichtet über Adolf Katzenmeier, der seit vielen Jahrzehnten als Masseur für den DFB aktiv ist. Ein munterer Rückblick auf alte Zeiten – als er Guido Buchwald 1992 die Zunge aus dem Hals holte – bis hin zu aktuellen Bildern aus dem Film „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Dort war Katzenmeier als Klavierspieler im Aufenthaltsraum zu sehen. Der Versuch, abschließend mithilfe von Franz Beckenbauer Katzenmeiers Rolle als ehrlicher Beichtvater zu untermauern, bleibt oberflächlich. Trotzdem ein unterhaltsamer, auflockernder Bericht.

Rekrutieren, Agitieren – NPD und Fussball – von Olaf Sundermeyer und Joachim Goll

Ein ernstes Thema, das zu Recht in der jüngeren Vergangenheit immer wieder aufgegriffen wurde. Doch wirklich neue Erkentnisse lieferte der Bericht nicht. Dass das Rekrutieren junger Mitglieder auf lokaler Ebene vorangetrieben wird, ist ebenso wenig eine Überraschung wie die Tatsache, dass der Fussball mit seinen Eigenschaften als Mannschaftssport ideal zum Zusammenraufen rechtsextremer Jugendlicher geeignet ist. Darüber hatten Fussball-Magazine wie „RUND“ und „11 Freunde“, aber auch TV-Sendungen schon mehrmals berichtet. Was stört: Das Thema bleibt wiederum nur auf Ostdeutschland beschränkt, teilweise wirkt der Beitrag eher wie eine allgemeine politische Anklage. Der Bezug zum Fussball wird nur in einigen Teilen der Reportage deutlich. Enttäuscht über diesen einseitigen Beitrag wird der Eindrück über die sonst gelungene Premierensendung von „Sport Inside“ etwas getrübt.

Fazit: Der erste Eindruck war positiv. Sicherlich wird es auch hier Streitfälle geben. Die Idee jedoch ist sehr gut und muss unbedingt weiterverfolgt werden. „Sport Inside“ ist in den nächsten Wochen auf jeden Fall ein Pflichttermin in meinem Fernsehprogramm!