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Heftiger Sturm über China 10. September 2007

Posted by M@x in Fussball International.
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Ein Bild mit Symbolcharakter: Elfmal musste die argentinische Torfrau Vanina Correa beim heutigen Auftaktspiel der Frauen-Fussball-Weltmeisterschaft hinter sich greifen. Dabei hatte sie nicht einen geringen Anteil: Das erste und letzte Tor war ein Eigentor der Torhüterin, an mindestens vier weiteren Toren hatte sie eine ganz große Mitschuld. Die deutsche Mannschaft nutzte den Raum, den die argentinischen Damen gaben gnadenlos und ließen auch trotz einer klaren 5:0-Halbzeitführung nicht locker. Der Südamerika-Meister konnte sich oft nur durch grobe Fouls helfen und hatte im gesamten Spiel eine einzige wirkliche Torchance. Besonders famos waren die zahlreichen Variationen der DFB-Damen: Mal mit gepflegtem Kurzpassspiel, mal mit einem hohen Ball oder einer Flanke von der Grundlinie – keine Variante die heute nicht zum Torerfolg geführt hätte! Auf der anderen Seite blieben von den vollmundigen Ankündigungen des argentinischen Coaches (”Die Deutschen werden heute keine schöne Zeit erleben!”) nicht viel übrig. Angesichts dieser katastrophalen Leistung stellt sich die Frage, ob der südamerikanische Frauen-Fussball wirklich so rückständig ist: Immerhin ist Argentinien aktueller Kontinentalmeister. Für die deutschen Damen geht es am Freitag weiter gegen England. Dann darf nicht der Fehler gemacht werden, die ungleich schwerere Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Selbstvertrauen aus der heutigen Begegnung darf aber gerne mitgenommen werden!

Eine detaillierte Analyse spare ich mir aufgrund der desolaten und nicht konkurrenzfähigen argentinischen Mannschaft, nur zwei Worte möchte ich an das DFB-Team richten: Weiter so!

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