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Fliegender Wechsel 31. Dezember 2007

Posted by M@x in Medien.
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Schon ist wieder ein Jahr vorbei. Hinter uns liegt 2007, doch das neue Jahr 2008 wirft bereits seine Schatten voraus. Deshalb melden wir uns heute zum letzten Mal für dieses Jahr, um eine kleine, kurze Bilanz zu ziehen und auch schon auf 2008 zu blicken.

Zunächst einmal bedanken wir uns bei allen Lesern für die zahlreichen Besuche auf unserer Seite. In den vergangenen 365 Tagen waren es mehr als 20.000 Aufrufe! Dabei steigerten wir uns in den Sommermonaten auf fantastische Werte. Leider mussten wir ab Oktober – mit Beginn des Studiums – etwas zurückschrauben, aber immernoch versuchen wir täglich unsere Meinung zum aktuellen Geschehen rund um den schönsten Sport der Welt zu schildern. Im folgenden hat jeder Redakteur aus unserer kleinen Redaktion kurz sein Fussball-Jahr 2007 zusammengefasst und äußert drei Wünsche für 2008.

Moritz

Rückblick 2007

 

  • Bester Spieler: Diego (Werder Bremen)
  • Bester Trainer: Hans Meyer (1. FC Nürnberg)
  • Bestes Spiel: Olympique Marseille – FC Metz (5:4 i.E., Coupe de la ligue, 30. Oktober)

Wünsche für 2008

 

  1. Ein Alpenmärchen, diesmal mit Happy End
  2. Hertha legt den Grundstein, um demnächst Meister zu werden
  3. Metz weiter in der Ligue 1 und auch mal bei Premiere

 

Max

Rückblick 2007

 

  • Bester Spieler: Kaka (AC Mailand)
  • Bester Trainer: Armin Veh (VfB Stuttgart)
  • Bestes Spiel: Chelsea London – Aston Villa (4:4, Premier League, 26. Dezember)

Wünsche für 2008

 

  1. Mindestens eine ostdeutsche Bundesligamannschaft soll den Klassenerhalt schaffen
  2. Das positive Auftreten der deutschen Teams im Europapokal im alten Jahr soll durch einen Titel in 2008 gekrönt werden
  3. Jedes Team darf Europameister werden, aber bitte nicht Italien!

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern einen „guten Rutsch“ sowie ein erfolgreiches, erfüllendes und sensationelles Jahr 2008! Ich möchte mich aber nicht aus dem alten Jahr verabschieden, ohne noch einen grandiosen Lesetipp abzugeben: Eurosport veröffentlichte eine wunderbare Bundesliga-Glosse, rund um den FC Bayern und die Verpflichtung von José Mourinho, die zum Jahresausklang noch einmal zum Schmunzeln anregt. Jetzt lassen wir die Korken knallen und die Raketen fliegen, bis 2008!

Die Lehmann-Saga 30. Dezember 2007

Posted by M@x in Fussball International.
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Seit einigen Wochen tobt die Diskussion um den deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann. Soll er Arsenal verlassen, um seine Chancen auf die Europameisterschaft zu erhöhen, oder bleiben, sich auf das Vertrauen von Joachim Löw verlassen und seiner Familie einen Umzug auf das Festland zu ersparen?

Die BBC berichtet auf seinen Sport-Seiten über den „Fall Lehmann“. Interessant finde beim BBC-Webangebot die Möglichkeit, seine Meinung in einem Forum wiederzugeben, und zwar zu jedem Artikel. Dabei geht es doch wesentlich niveauvoller zu als bei vergleichbaren deutschen Internetseiten.

Dass sich die englischen Fans selbst auch uneinig sind über die Personalie Lehmann, zeigen einige interessante Meinungen der Leser. Der Link zum Diskussionsforum ist übrigens mit dem Thema „Lehmann saga“ überschrieben.

Sad to see him go, but his outbursts are not helping the team morale. I agree with some of his comments, but the lack of professionalism is giving the rest of the kids a bad example to follow.

Error prone, arrogant and nowhere near the keeper he was. Probably do more damage keeping him around than letting him go.

Lehmann’s been treated very badly and we’ve replaced the German number one with a very average ‘keeper who’s enjoying his 15 minutes. Mr Wenger doen’t make too many mistakes, but this is one of them.

But, saying that JENS Has a lot more to offer in the Premiership, Clubs who are looking at UEFA Cup qualification (Who have been leaking in the goals), like VILLA, BLACKBURN, NEWCASTLE (Yep, especially with GIVEN’s recent displays) and SPURS (He’s as good as ROBINSON).

It’s a big mistake. Almunia is nowhere near as good as big Jens. What a rubbish way to treat your GK.

To be fair, he is a good kepper, and arsenal would like to keep him, however, from his point of view, if he wants to secure a place in the german squad for euro 2008, maybe leaving is his best option.

Ein Hinkelstein erobert Europa 29. Dezember 2007

Posted by Moritz in Fussball International.
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Noch vor dem Jahreswechsel kommt langsam Bewegung in den Transfermarkt. Einer der ersten, die davon zu profitieren suchen, ist Andreas Hinkel. Der ehemalige Stuttgarter war zuletzt von Wolfsburg und vor allem auch von Dortmund ins Visier genommen worden. Es schien schon alles auf eine Verpflichtung durch die Borussia hinauszulaufen, doch nun hat, nachdem Sevilla den Transfer noch im letzten Augenblick stoppte, Celtic mit einem nachgebesserten Angebot den Zuschlag erhalten, wo er bereits einen Medizincheck absolviert haben soll und die Unterschrift kurz bevorstehen soll..

Für den Nationalspieler ist der Wechsel im Grunde die einzige mögliche Option. Denn in Sevilla, wo man ihn nach der WM in Deutschland, für die er nicht nominiert wurde, einigermaßen überraschend verpflichtet hatte, gehörte er nie zur ersten Wahl und kam über den Status eines Ergänzungsspielers nicht hinaus. Unter anderem, da Sevilla auf seiner Position mit Daniel Alves einen der besten rechten Verteidiger unter Vertrag hat, außerdem bestand zu Anfang sicherlich die eine oder andere Sprachbarriere, die es Hinkel zusätzlich erschwerte in die erste Elf zu rutschen. So führte er in Südspanien vor allem ein Dasein als Ersatzspieler. Auch die Vielzahl an Wettbewerben, die der FC Sevilla bis zum Saisonende bestritt, brachten nicht die erhofften Einsatzminuten für den Legionär. So erlebte er den Uefa-Pokaltriumph der seinen nur von der Tribüne. Auch in der aktuellen, seiner zweiten Saison besserte sich die Lage nicht. Zwar stand ein Wechsel seines übermächtigen Konkurrenten Alves zu Chelsea kurze Zeit im Raum, kam jedoch nicht zu Stande, so dass Hinkel zuletzt nicht einmal mehr zweite Wahl war, als dieser gesperrt fehlte, weshalb in dieser Saison nur jeweils zwei Einsätze in der Liga und der Champions League zu Buche stehen.

Nachdem für ihn, der in Stuttgart unter Trapattoni sowie zuletzt unter Veh auch meist nur auf der Bank saß und deshalb nach 14 Jahren die „Flucht“ ergriff, nun auch in Spanien keine Chance mehr bestand, kam das Angebot der Dortmunder gerade recht. Dieses von ihm favorisierte Angebot scheiterte jedoch letztendlich an den Ablösevorstellungen der Spanier, die ihn wohl meistbietend verkaufen wollten und deshalb nur das Angebot aus Schottland akzeptierten. Obwohl er zuerst einen Wechsel zu Celtic ausschloss, dürfte dies nun den zwar anspruchsvolleren aber dennoch richtigen Weg darstellen, denn der schottische Meister und Pokalsieger stellt sicherlich eine andere Klasse dar als die in der Bundesliga umherschwankenden Dortmunder. Seine Chancen auf Einsätze dürften sich mit dem Wechsel zumindest schlagartig erhöht haben, denn bei Celtic wurde eine Neubesetzung der Stelle in der rechten Abwehr nötig, da sich die etatmäßigen Verteidiger verletzt hatten. Zuletzt füllte diese Position der schottische Nationalspieler Gary Caldwell, der nach dem Wechsel nun wieder zurück ins Defensivzentrum  rücken dürfte. Hinkel kommt zwar nicht als in Spanien etablierter Spieler, von Vorteil dürfte aber sein, dass er durch seine wenigen Einsätze zunächst ausgeruht nach Schottland kommt. So kann er die erste Zeit intensivst nutzen, um sich an die dezente britische Härte zu gewöhnen und durch gute Leistungen in den ersten Spielen vielleicht sogar dauerhaft einen Stammplatz zu erobern sowie ihn auch nach Rückkehr der verletzten Anwärter zu behalten. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zum nun zerschlagenen Transfer in die Bundesliga dürfte die noch andauernde internationale Tätigkeit der Schotten, die auch in den nächsten Jahren durchaus sicher erscheint.

So stellt auch dieser Wechsel durchaus ein Wagnis dar. Allerdings dürfte das bei fast jedem Wechsel der Fall sein und letztendlich überwiegen die Chancen und die Verbesserungen gegenüber der festgefahrenen Situation in Spanien. Somit dürfte die Fortsetzung seiner Karriere in Schottland durchaus der richtige Schritt sein, auch wenn es zunächst nicht sein präferiertes Ziel gewesen sein sollte. Die Voraussetzungen für einen Aufschwung nach Jahren der Stagnation dürften gegeben sein.

Das Jahr dazwischen 28. Dezember 2007

Posted by M@x in EM 2008.
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Es begann grandios, zwischendurch gab es einen kleinen Hänger, aber letztendlich brachte man es anständig zu einem vernünftigen Ende. Die deutsche Nationalmannschaft hat das Zwischenjahr 2007 überstanden und sich zugleich sicher für die EM-Endrunde qualifiziert. Ein Jahr zwischen dem überraschenden Erfolg beim „Sommermärchen“, das Jahr, bevor man als Mitfavorit zur Europameisterschaft reist. Weiterhin profitierte die Truppe von und mit Joachim Löw von der großartigen Arbeit, die im Vorfeld der letzten WM geleistet wurde. Aber es wurde kontinuierlich weiterentwickelt, soweit das als Nationalmannschaft möglich ist. Lange angekündigt – heiß ersehnt: Der Rückblick auf das Länderspieljahr 2007!

Mittlerweile ist es doch schon Mode geworden, mit einem netten Freundschaftsspiel das Jahr zu eröffnen. So geschehen im Februar, mit einem 3:1-Erfolg rüstete sich die Mannschaft für die anstehenden schwierigen Aufgaben. Dank toller Spiele im Herbst 2006 war die Ausgangsposition in der Qualifikationsgruppe günstig. Weiter ausgebaut werden konnte der Vorsprung an der Tabellenspitze mit dem starken 2:1-Sieg in Tschechien. Gegen den schwersten Kontrahenten zeigte die Nationalelf ihre beste Leistung des Jahres und zeigte den Beobachtern die Möglichkeiten auf, welche in Bestbesetzung im Rahmen der Leistungsfähigkeit liegen. Die erste Niederlage unter der Führung von Löw wenige Tage später gegen Dänemark ist angesichts eines hauptsächlich aus Debütanten bestehenden Teams nicht verwunderlich gewesen. Wichtig war, dass die alte Saison mit zwei Siegen gegen San Marino und die Slowakei beschlossen wurde, denn dadurch mussten im Herbst nur noch wenige Zähler eingefahren werden. Noch frisch aus der Sommerpause überzeugte die DFB-Auswahl im August mit dem Sieg gegen England im Wembley. Doch danach keimten erste Verletzungsprobleme auf, Kapitän Michael Ballack fehlte schon seit April. Mit Beginn der neuen Saison kam dem Nationalteam auch etwas die Leichtigkeit abhanden, womit zuvor die Spiele bestritten wurden. Aber die neue Klasse des Teams ist es, dass auch wenig begeisternde Spiele gewonnen werden, wie die ruppige Partie in Wales oder das Testspiel gegen Rumänien Anfang September. Ein trostloses, aber effektives 0:0 in Irland sicherte Mitte Oktober die vorzeitige Qualifikation für die Alpenspiele 2008. Leider gelang es danach nicht, die Spannung aufrecht zu halten und den Gruppensieg klar zu machen: Das deftige 0:3 gegen Tschechien in München darf als Revanche unserer Nachbarn sowie als erster herber Nackenschlag angesehen werden. An diesem Tag waren die Deutschen ihren Gegnern in jeder Hinsicht unterlegen. Immerhin rehabiliterte sich die Mannschaft im nächsten Spiel gegen Zypern. Das letzte Spiel geht mit dem 0:0 gegen Wales aber sicher nicht mehr in die Geschichtsbücher ein. Fazit: Im Vergleich zu den vielen Jahren zuvor war es wieder ein Jahr, wo sich die Nationalmannschaft auf durchgehend hohem Niveau bewegte. Durchgängigen Zauberfussball hat keiner erwartet, die kleinen Rückschläge waren sicher einkalkuliert und sollten dem Team auf dem Weg zur Europameisterschaft eher helfen als schaden.

Neu war in diesem jahr das einzigartige Bewertungssystem, mit welchem „Abenteuer Fussball“ die Länderspiele bewertet. Innovativ und knallhart begleiteten wir das Länderspiel und ließen anschließend die Noten sprechen. Bewertet wurden alle Spieler, die vom Anpfiff an auf dem Feld standen in allen Spielen, außer in den Spaß-Partien gegen Dänemark und San Marino. Insgesamt 26 Akteure kamen so zu einer Benotung, und da die Spieler im Endeffekt die wichtigsten Elemente der Nationalmannschaft sind, bekommt nun jeder seinen eigenen kleinen Abschnitt, aufgelistet in der Reihenfolge der ersten Bewertung.

Jens Lehmann (8 Spiele, Schnitt: 2,38): Gewohnter Rückhalt für die Mannschaft. Zeigte sich in allen Spielen sicher und rettete mit einigen guten Paraden wertvolle Punkte. Überragend seine Leistung gegen Irland, als er quasi im Alleingang den letzten Punkt für die Endrunde. Beeindruckend, wie er den Wirbel um seine Person bei Arsenal wegstecken konnte. Natürlich wäre es schön, wenn Lehmann in der Rückrunde irgendwo Stammspieler sein könnte. Aber ich denke, dass er auch ohne Spielpraxis im Sommer das Tor bei der EM hüten wird.

Arne Friedrich (6 Spiele, Schnitt: 3,17): Kam aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Fritz und Lahm zu einigen Einsätzen dieses Jahr. Dabei spielte er fast immer solide, aber die gezielten Vorstöße in die Offensive sind viel zu zaghaft. So wird er sicher erste Wahl als Ersatzspieler bleiben, aber als Stammspieler kommt er so sicher nicht zur Europameisterschaft. Friedrich sollte aber auf jeden Fall im Kader dabei sein, da er für mich Innenverteidiger-Alternative Nummer 1 ist.

Per Mertesacker (9 Spiele, Schnitt: 2,67): Für sein Alter spielte der Neu-Bremer ein sehr konstantes Jahr. Hatte mit einer grandiosen Leistung gegen Tschechien erheblichen Anteil am Schlüsselsieg. Das Zusammenspiel mit seinem Kompagnon Metzelder klappt meist richtig gut, beide ergänzen sich in vielen Bereichen optimal und sind auch in der Lage einen schwächeren Tag des anderen abzufangen. Baute am Ende des Jahres zwar leistungsmäßig etwas ab, zeigte aber nach wie vor große Präsenz und ist aus der Deckung nicht mehr wegzudenken. Lediglich beim Rückspiel gegen Tschechien, bei diesem blamablen 0:3 erwischte auch Mertesacker einen schwarzen Tag.

Christoph Metzelder (10 Spiele, Schnitt: 3,10): Einziger Spiele, der in allen Spielen bewertet wurde. Insgesamt ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Wie sein Deckungspartner überzeugend gegen Tschechien, Irland und Wales, dafür aber auch mit einigen schwachen Auftritten, wie fast alle im Rückspiel gegen Tschechien, aber auch gegen Rumänien und die Slowakei. Leider merkt man Metzelder die fehlende Spielpraxis an, zunächst bei Borussia Dortmund, jetzt bei Real Madrid. Aber, erinnern wir uns an 2006: Auch da kam er ohne große Spielpraxis zu einem großen Turnier und war letztendlich ein riesiger Rückhalt. Wie bereits oben beschrieben, in Kombination mit Mertesacker eine optimale Besetzung.

Philipp Lahm (6 Spiele, Schnitt: 2,67): Die Allzweckwaffe von Trainer Löw. Lahm kann sowohl auf beiden defensiven Außenbahnen, sowie neuerdings auch im defensiven Mittelfeld spielen, und das überzeugend. Durch seine Dynamik erzeugt er, egal auf welcher Seite, häufig Torgefahr und ist somit wichtiges stilistisches Mittel dieser Mannschaft. War im Sommer und Herbst durch eine Verletzung außer Gefecht, sollte aber auf jeden Fall zum Stamm bei der Europameisterschaft gehören.

Michael Ballack (2 Spiele, Schnitt: 2,00): Vor seiner Verletzung im April und damit seinem Ausfall bis zum Jahresende überzeugte der Kapitän in den Partien gegen die Schweiz und Tschechien als Führungspersönlichkeit, Abräumer und Ballverteiler. Seine Rolle ist zwar defensiver und unauffälliger als in den Jahren zuvor, doch Ballack wird sich dieser Aufgabe stellen und eine wichtige Rolle im neuen Jahr spielen.

Torsten Frings (5 Spiele, Schnitt: 3,20): Auch für den Bremer war 2007 durch zahlreiche Verletzungen geprägt. Zu Jahresbeginn noch mit starken Spielen, musste Frings anschließend aussetzen. Bis dahin jedoch unverzichtbarer Teil des Mittelfeldes, da er sich für absolut keinen Zweikampf zu Schade ist und neben Michael Ballack der zweite große Antreiber dieses Teams ist. Im Herbst das Nationalteam-Comeback, wo er jedoch noch nicht die alte Form gefunden hatte.

Clemens Fritz (5 Spiele, Schnitt: 2,60): Wenn er gespielt hat, dann meist überzeugend. Auf der rechten Außenbahn erfüllte er seinen Job deutlich offensiver als Arne Friedrich. Wäre Fritz nicht so oft verletzt gewesen, hätte man sich noch ein besseres Bild machen können. Aus meiner Sicht sollte Joachim Löw aber ernsthaft nachdenken, ob er auf Fritz 2008 als Stammspieler setzt, und Philipp Lahm dafür auf die linke Seite setzt. Das wäre wohl die offensivste Variante der Außenbahnbesetzung.

Bastian Schweinsteiger (5 Spiele, Schnitt: 3,80): Ein Jahr mit Licht und Schatten für „Schweini“, wobei die weniger lichten Momente im Endeffekt überwogen haben. Oft genug wirkte er wie ein Fremdkörper im Spiel, so auch zum Jahresauftakt gegen die Schweiz und Tschechien, wo er jeweils schlechtester deutscher Spieler war. Später eine starke Partie gegen Wales, aber am Jahresende wieder mit einer schwachen Leistung gegen Tschechien. Ein Problem ist, dass Schweinsteiger seine Leistungen im Verein zu stark auf die Nationalelf projiziert. Diese launische Formkurve könnte ihn einen Stammplatz für die EM kosten. Wenn er aber mal einen starken Tag erwischt, dann passt einfach alles, dann ist er eigentlich wieder unverzichtbar!

Mario Gomez (4 Spiele, Schnitt: 3,50): Der Fussballer des Jahres begann furios beim Auftakt gegen die Schweiz, als er gleich Spieler des Spiels wurde. Später war Gomez durch eine Verletzung nicht einsatzfähig, kam dann im Herbst mit durchwachsenen Leistungen zurück in die Nationalelf. Ist aber angesichts seiner Torgefahr für mich erste Alternative hinter dem Duo Klose/Kuranyi im Sturm.

Kevin Kuranyi (7 Spiele, Schnitt: 3,43): Nach der verpassten Weltmeisterschaft gehört er mittlerweile wieder zurecht zum Stamm der Nationalmannschaft. Überragend sein Auftritt gegen Tschechien, später weiter mit viel Einsatz, aber etwas glücklos. Wirkt jedoch deutlich reifer als noch vor zwei Jahren. Kuranyi ist mittlerweile ein richtiger Teamspieler, der viel läuft und sich auch vor Drecksarbeit nicht scheut. Er sollte auf jeden Fall erste Wahl sein, wenn er seine Form weiter hält. Gerade im Sturm kann es aufgrund starker Konkurrenz schnell auf die Ersatzbank gehen.

Marcell Jansen (6 Spiele, Schnitt: 3,50): Sehr wechselhafte Leistungen des jungen Außenverteidigers. Stark immer dann, wenn ihn der Gegner Freiräume lässt, seinen Offensivdrang auszuleben. Doch sobald er defensiv etwas mehr gefordert wird, offenbart Jansen noch Schwächen. Ist gegen Gegner mit langsamen Verteidigern sicher eine wertvolle Alternative, jedoch sehe ich ihn nicht als Stammspieler. Joachim Löw hält aber anscheinend große Stücke auf Jansen, sodass 2008 vielleicht doch sein Jahr werden könnte, zumindest was den Durchbruch im DFB-Trikot angeht.

Bernd Schneider (4 Spiele, Schnitt: 2,50): Unersetzbare Stütze für diese Mannschaft. Überzeugte als Ersatzkapitän und Führungspersönlichkeit, war jedoch dann gesperrt und verletzt ausgefallen. Die Spiele aber, die Schneider gezeigt hat, waren sehr gut. Vor allem wegen fehlender Alternativen auf seiner Position dürfte er seinen Platz im Team sicher haben. Neuerdings entdeckte er ja zumindest mit dem Adler auf der Brust auch die Torgefahr für sich. Der „weiße Brasilianer“ wird Europa im Jahr 2008 verzaubern und schwindlig spielen!

Lukas Podolski (5 Spiele, Schnitt: 3,40): Was soll ich zu ihm sagen? Sicher ist Podolski ein großes Talent, doch den großen Jubelorgien, die ihn vom rotzfrechen Kölner Jungstar zum Millionenverdiener beim FC Bayern machten, folgten zuletzt sehr durchwachsene Leistungen. Außer einer außergewöhnlich starken Leistung gegen Zypern brachte „Poldi“ auch im Nationalteam wenig zustande. Dazu kommt die schwere Situation im Verein, wo er zwei Weltklassestürmer vor der Nase hat. Podolski wird sicherlich im Kader stehen, aber wieviel Einsatzzeit wird er bekommen. Mir ist jedoch aufgefallen, dass Joachim Löw ahnt, wie Podolski an einem starken Tag dem Team helfen kann. Der Nationaltrainer stellt sich immer extrem hinter seinen jungen Stürmer, der muss jetzt mit stabileren Leistungen das Vertrauen zurückzahlen.

Thomas Hitzlsperger (6 Spiele, Schnitt: 2,50): „The Hammer“ ist die Entdeckung des Jahres 2007. In Abwesenheit von Ballack, Frings und Schneider schwang sich der Stuttgarter zum Mittelfeldregisseur auf und zeigte konstant starke Leistungen. Eigentlich sollte er sich damit auch eine Chance verdient haben, wenn die drei genannten Konkurrenten wieder fit sind. Warum Hitzlsperger nicht im linken Mittelfeld bringen? Das wäre doch sicher eine tolle Mittelfeldformation.

Miroslav Klose (4 Spiele, Schnitt: 2,50): Neben Lehmann und Ballack ist Klose sicher der unumstrittenste Name im Nationalteam. Zwar absolvierte er nur vier Spiele dieses Jahr, aber da konnte er zumeist überzeugen. Auch wenn er einmal im Torabschluss keinen Erfolg hat, ist er durch seine Laufarbeit sehr wichtig für die Mannschaft. Sein Zusammenspiel mit Kevin Kuranyi wird immer besser, sodass die beiden die favorisierte Sturmpaarung für die anstehenden Aufgaben bilden werden.

Christian Pander (2 Spiele, Schnitt: 3,50): Tolles Debüt mit Traumtor gegen England, anschließend gegen Wales etwas unsicher. Ist aber nur dritte Wahl auf der linken Außenbahn, auch, weil ihn Verletzungen andauernd zurückwerfen und sich Pander nicht dauerhaft anbieten kann. Muss in der Rückrunde bei Schalke aufdrehen, wenn er im Sommer mitreisen will.

Piotr Trochowski (5 Spiele, Schnitt: 3,60): Bundestrainer Löw scheint seine Freude am kleinen Mittelfeldwühler zu haben. Im Herbst bekam Trochowski immer wieder seine Chance, er konnte sie aber nur bedingt nutzen. Es gab zwar viele positive Ansätze zu sehen, aber die letzte Durchschlagskraft ließ der Hamburger doch vermissen. Ist sicher eine Mittelfeldalternative, muss sich aber doch hinter Borowski und Hitzlsperger anstellen.

David Odonkor (2 Spiele, Schnitt: 5,50): Eigentlich ohne Worte, der Notenschnitt sagt alles. Seine Arbeitsverweigerung gegen Tschechien war der einzige Fall, wo ich dieses Jahr zur Höchststrafe greifen musste. Er hat es doch tatsächlich geschafft, in einer extrem schwachen Mannschaft noch einmal durch eine besonders schlechte Leistung aufzufallen. Auch seine Leistungen bei Betis Sevilla sind unterdurchschnittlich. Odonkor profitiert immernoch vom Hype um seine Person nach der Vorlage gegen Polen. Wenn Löw Odonkor in dieser Form nominiert, verliere ich den Glauben an den Nationaltrainer.

Roberto Hilbert (2 Spiele, Schnitt: 4,50): In zwei Partien gegen Rumänien und Wales verpasste es Hilbert, sich nachhaltig zu empfehlen. Wenn überhaupt, reist er als letzter Ergänzungsspieler mit zur EM.

Timo Hildebrand (2 Spiele, Schnitt: 2,50): Es wäre sicher sinnvoll, über einen Torwartwechsel nachzudenken, wenn es dem Ersatztorwart nicht wie Jens Lehmann gehen würde. Auch Hildebrand ist kein Stammspieler in Valencia. Überzeugte gegen Rumänien, stand auch beim Desaster gegen Tschechien im Tor, war aber schuldlos am Endresultat. Er hofft sicher auf einen Rücktritt Lehmanns nach der Europameisterschaft.

Manuel Friedrich (1 Spiel, Schnitt: 4,00): Kam beim 3:1 gegen Rumänien zu seinem einzigen Einsatz in der Startformation. Solide, aber unsicher in der Abstimmung mit Metzelder. Bleibt aber eine brauchbare Alternative für die Innenverteidigung.

Patrick Helmes (1 Spiel, Schnitt: 3,00): Mit Startelfdebüt gegen Rumänien. Bemüht, aber nicht richtig überzeugend. Es würde mich wundern, wenn er im Kader für die Endrunde stehen sollte.

Simon Rolfes (1 Spiel, Schnitt: 4,00): Wirkte beim 0:0 in Irland mit. Konnte aber in Sachen Präsenz Torsten Frings nicht ersetzen und bleibt weiter ein Stück vom Status „Stammspieler“ entfernt.

Gonzalo Castro (1 Spiel, Schnitt: 4,00): Mehr oder weniger aufgrund einiger Verletzungsausfälle mit seinem Debüt in der Startformation gegen Wales. Fraglich, ob Castro im Sommer dabei ist.

Tim Borowski (1 Spiel, Schnitt: 4,00): Kehrte im letzten Spiel gegen Wales wieder zurück in den Kader. Sein einziger Auftritt dieses Jahres blieb allerdings unspektakulär. Jedoch ist Borowski ein wichtiger Mann im Mittelfeld, der weiterhin als erste Alternative gilt, wenn Frings oder Ballack ausfallen.

Bleibt noch der Ausblick auf 2008. Mit glänzenden Perspektiven und einem großen Reservoir an talentierten, hungrigen Spielern kann Joachim Löw die nächste große Aufgabe angehen. Bei der Gruppenauslosung für die EM-Endrunde hat man sicher Glück gehabt. Österreich, Polen und Kroatien sind mehr oder weniger dankbare Aufgaben. Wenn man eine ähnlich gute Vorbereitung bestreitet wie für die letzte Weltmeisterschaft, ist sicher einiges möglich. In Anbetracht der großen Konkurrenz aber möchte ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, und die DFB-Auswahl zum Titelfavoriten erklären. Sicher werden wir eine gute Rolle spielen können, aber ob der Weg gleich in das Finale führen wird? Wir werden den Weg des Teams auch 2008 intensiv begleiten. Schon zuvor, bei den Testspielen gegen Österreich, Schweiz, Weißrussland und Serbien. Ein anspruchsvolles Programm, wo der Bundestrainer letzte Erkenntnisse über seinen Kader gewinnen möchte. Der DFB hat nach der EM 2004 den richtigen Weg eingeschlagen. Jetzt kann man vier Jahre später vielleicht die großen Erfolge bringen. Aber da muss alles passen. Auf ein Neues!

Das Spiel des Jahres 26. Dezember 2007

Posted by M@x in Fussball International.
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Es ist Boxing-Day. Überall sitzen die Familien zusammen und genießen die letzten ruhigen Tage des Jahres. Nur ein kleines, verrücktes Völkchen, separiert auf einer Insel im Nordwesten von Europa, mag sich diesem Brauch nicht anschließen. Dort wird Fussball gespielt. Und es ist gut, dass in England Fussball gespielt wird – denn der Boxing Day ist kult, und liefert Jahr für Jahr eine besondere Atmosphäre mit besonderen Spielen.

So auch heute, als der FC Chelsea mit seinem Heimspiel gegen Aston Villa den Feiertag eröffnete. Ein von der ersten Minute an schnelles, intensives Match, welches zunächst von den Gästen und dann von Chelsea selbst dominiert wurde, ehe es nach fast 100 Minuten Spielzeit ein dramatisches Ende fand. Interessant war die Partie aber auch, weil Michael Ballack sein Premier League-Comeback gab und dabei gleich ganz besonders im Mittelpunkt stehen sollte.

Doch zunächst schien es eines dieser üblichen Chelsea-Spiele zu werden. Die „Blues“ beschränkten sich von Beginn an nur auf triviale spielerische Mittel, um – wie gewohnt – irgendwann das 1:0 zu schießen. Aber sie hatten ihre Rechnung ohne die Gäste aus Birmingham gemacht. Denn Villa stürmte vom Anpfiff weg auf das Tor von Petr Cech, allen voran der überragende Gabriel Agbonlahor. So dauerte es keine Viertelstunde, bis Maloney eine Kopfballverlängerung von John Carew aus vier Metern im Tor unterbrachte. Die nächsten Minuten gehörten weiterhin den Gästen, ehe das Spiel aber der 25. Minute etwas ruppiger wurde, was Chelsea-Star Frank Lampard zu spüren bekam, der wohl mit einer Verletzung am Unterschenkel den Platz verlassen musste. Für ihn kam Michael Ballack nach knapp acht Monaten Abwesenheit zu seinem Comeback in der englischen Spitzenliga. Der Kapitän des deutschen Nationalteams überzeugte sofort mit seiner Präsenz und forderte viele Bälle, jedoch waren die ersten Minuten seines Wirkens noch von einigen Ungenauigkeiten im Passspiel geprägt. In einer Phase, als sich beide Teams etwas beruhigt hatten, lässt Petr Cech einen ungefährlichen Schuss von Maloney aus etwa 20 Metern abklatschen, sodass dieser zum 2:0 in das Tor rollt. Dieser Gegentreffer ging voll und ganz auf die Kappe des Welttorhüters von 2005. Es bahnte sich eine echte Sensation an, denn es wäre die erste Niederlage für Chelsea im eigenen Stadion gewesen nach 73 ungeschlagenen Spielen!

Kurz vor der Pause aber ein kleiner Hoffnungsschimmer. Nach bis dahin indiskutabler Leistung stellte Andrej Shevchenko mit einem Elfmeter den Anschluss her. Enstanden war der Penalty, als Michael Ballack im Strafraum durch Zat Knight zu Fall gebracht wurde. Eine richtige Entscheidung von Schiri Phil Dowt, der später noch mehr im Blickpunkt stehen sollte. Etwas hart war jedoch die Entscheidung, Knight dafür noch die rote Karte zu zeigen, er mag zwar letzter Mann gewesen sein, aber die ganze Situation entstand aus einem riesigen Getümmel im 16-Meter-Raum.

Mit einem Mann weniger und dem psychologischen Nachteil eines unglücklichen Gegentreffers ging es für Aston Villa in den zweiten Durchgang. Bis dahin war es aber eine verdiente Führung für die Gäste. Doch Trainer Martin O’Neill musste natürlich umstellen, nahm Doppeltorschützen Maloney aus dem Spiel, brachte dafür einen neuen Verteidiger. Der überragende Agbonlahor, den Chelsea bis dato nicht in den Griff bekam, musste sich nun im Mittelfeld auch mit Defensivaufgaben beschäftigen, während John Carew als einzige verbliebene Spitze auf Konter lauerte. Die Partie entwickelte sich der Ausgangsposition entsprechend – Chelsea stürmte munter los und zeigte dabei sehr ansprechenden Fussball, den man von den „Blues“ nicht gewohnt ist. Ist das der attraktive Fussball, den Avram Grant versprochen hat? Dann bin ich dafür! Der Aufschung der Gastgeber war eng mit dem Spiel von Shevchenko verbunden, der nun richtig aufdrehte. Nach einigen knappen Szenen überzeugte er mit einem herrlichen Schuss aus 20 Metern in den linken oberen Winkel, der Villa-Goalie Scott Carson keine Chance ließ. 2:2! In der 66. Minute wagte sich Innenverteidiger Alex nach vorne, um sein Solo nach Doppelpass mit „Sheva“ zu vollenden. Jetzt war die Stimmung auf dem Kulminationspunkt! Chelsea hatte ein Spiel nach schwacher erster Halbzeit gedreht und dabei auch noch überzeugenden Fussball geboten.

Das sollte aber noch längst nichts alles sein. Denn Aston Villa wollte sich die gute Leistung aus dem ersten Durchgang nicht unbelohnt entreißen lassen. Mit dem ersten Torschuss in der zweiten Halbzeit meldeten sich die Gäste zurück: 3:3 durch Laursen! Einen Freistoß von der linken Seite offenbarte Abstimmungsschwierigkeiten in Chelseas Deckung, sodass der Torschütze nur noch den Fuss hinhalten sollte. In dieser Phase wurde einer immer stärker: Michael Ballack zog im Mittelfeld viele Bälle und verteilte diese mit anständiger Genauigkeit. Auch er spielt gleich noch eine besondere Rolle.

Die famose Schlussphase wurde aber eingeleitet durch Schiedsrichter Dowt. In der 80. Minute explodierte die Stimmung auf den Rängen, als Ricardo Carvalho mit glatt Rot den Platz verlassen musste. Eine Grätsche mit beiden Beinen gestreckt frontal gegen Agbonlahor verfehlte glücklicherweise ihr Ziel, doch völlig zurecht musste der Portugiese für diese Blutgrätsche vorzeitig duschen gehen. Mit wieder gleichen Kräfteverhältnissen entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Schon in der 88. Minute bekommt Chelsea 17 Meter in zentraler Position einen Freistoß. Lampard und Shevchenko waren bereits ausgewechselt. Also Ballack! Mit viel Gefühl drehte er den Ball rechts an der Mauer vorbei in die untere Torecke! Nach über acht Monaten Leidenszeit das Comeback und dann gleich ein Tor! Und so ein wichtiges! Der Jubel kannte keine Grenzen.

Aber einen hielt dieses irre Spiel noch bereit. Nach dem erneuten Rückstand brachte Aston Villa mit Marlen Harewood einen frischen Stürmer für John Carew. Gleich in seiner ersten und letzten Aktion der Partie krachte es gewaltig. Der Harewood-Kopfball wird von Ashley Cole auf der Linie geklärt. Ein Pfiff – Konfusion. Schiedsrichter Dowt entscheidet auf Handspiel, Elfmeter und Rot für Cole. Jeder im Stadion fragte sich jetzt wohl, ob dieser Wahnsinn denn noch ein Ende finden wird? Die Zeitlupe zeigte, dass Schiri Dowt daneben lag. Der Ball berührte die Hand von Ashley Cole nicht! Den fälligen Elfmeter brachte Gareth Barry sicher ins Ziel.

So endete ein unglaublicher Fussball-Nachmittag mit einer Fehlentscheidung, drei roten Karten und acht Toren. Letztendlich ein leistungsgerechtes Unentschieden, zu dem beide Mannschaften ihren Teil beigetragen haben. Schade natürlich, dass Michael Ballack durch einen falschen Pfiff um sein Siegtor gebracht wurde, wenngleich natürlich das Tor selbst trotzdem bestehen bleibt.

Jetzt ist es ein sehr langer Bericht geworden, den dieses Spiel aber auch verdient hat. Für mich war es so kurz vor Silvester das Spiel des Jahres. Sicher gab es ähnlich packende Spiele mit größerem Entscheidungsgehalt, etwa Liverpool-Chelsea im Mai. Aber heute passte einfach alles. Danke Chelsea! Danke Villa! Ein geiler Nachmittag.