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	<title>Abenteuer Fussball</title>
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	<description>Fussball von der Weltmeisterschaft bis zur Oberliga</description>
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		<title>Abenteuer Fussball</title>
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		<title>ACHTUNG &#8211; Umzug!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 09:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[ACHTUNG!!! Abenteuer Fussball ist umgezogen auf eigenen Webspace. Absofort erscheinen an dieser Stelle keine aktuellen Artikel mehr, sondern nur noch unter www.abenteuer-fussball.de!!! Ich bitte alle Blogs, dies in ihrem Blogroll zu ändern, bzw. alle Leser, den entsprechenden Eintrag in ihren Favoriten zu ändern Selbiges betrifft die kleine Minderheit, die diese Seite noch über rennsportwelt.de erreicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=270&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">
<h1><font color="#ff0000">ACHTUNG!!!</font></h1>
<h4>Abenteuer Fussball ist umgezogen auf eigenen Webspace. Absofort erscheinen an dieser Stelle keine aktuellen Artikel mehr, sondern nur noch unter <a href="http://www.abenteuer-fussball.de">www.abenteuer-fussball.de</a>!!!</h4>
<h4>Ich bitte alle Blogs, dies in ihrem Blogroll zu ändern, bzw. alle Leser, den entsprechenden Eintrag in ihren Favoriten zu ändern <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </h4>
<h4>Selbiges betrifft die kleine Minderheit, die diese Seite noch über rennsportwelt.de erreicht hat. Das Blog hier mit seinen Artikeln wird noch bis Ende Februar bestehen bleiben, ehe ich es in die ewigen Abgründe schicken werde.</h4>
<h4>Alles weitere absofort nur noch unter <a href="http://www.abenteuer-fussball.de">Abenteuer-Fussball.de</a></h4>
</div>
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		<title>Marokko und Ivory ziehen nach</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 19:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball International]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem etwas glücklichen, aber verdienten und sicher auch befreienden Auftaktsieg für Ghana gestern Abend, zogen heute zwei weitere Teams mit Siegen nach und legten damit den ersten Grundstein für das Achtelfinale. Beim zweiten Spiel der Ghana-Gruppe konnte sich Marokko mit einem klaren 5:1-Sieg über Namibia die Tabellenführung holen und lieferte damit die bisher torreichste [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=269&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nach dem etwas glücklichen, aber verdienten und sicher auch befreienden Auftaktsieg für Ghana gestern Abend, zogen heute zwei weitere Teams mit Siegen nach und legten damit den ersten Grundstein für das Achtelfinale.</p>
<p align="justify">Beim zweiten Spiel der Ghana-Gruppe konnte sich Marokko mit einem klaren 5:1-Sieg über Namibia die Tabellenführung holen und lieferte damit die bisher torreichste Partie des 26. Afrika-Cups. Gegen einen hochgradig überforderten Gegner stand es bereits nach fünf Minuten 2:0 für die Nordafrikaner, bei denen Soufiane Alloudi neben diesem doppelten Blitzstart später noch einen weiteren Treffer erzielen konnte und auch insgesamt eine überzeugende Leistung bieten konnte. Bis zur Halbzeit erhöhte Marokko auf 4:1, womit schon früh alles klar war. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Favorit noch auf fünf Treffer, jedoch wog wohl der verletzungsbedingte Ausfall von Alloudi schwerer, der nach einer Stunde ausgewechselt werden musste. Ein brutales Foul, dass aber nur mit Gelb geahndet wurde. Marokko setzte mit diesem klaren Erfolg einen ersten dicken Strich unter seine Ambitionen.</p>
<p align="justify">In Sachen Titelkampf habe ich aber eher Nigeria und die Elfenbeinküste auf dem Zettel. Das Spitzenduell dieser beiden Teams am frühen Montagabend war jedoch alles andere als ein fussballerischer Leckerbissen, sondern eher ein Spiel mit sehr dürftigem Niveau. Die erste Halbzeit konnte zumindest im zweiten Durchang etwas ausgebessert werden. Etwas Pech hatte Nigeria, die einen Lattenfreistoß zu verzeichnen hatten, ehe Salomon Kalou für die Ivorer nach einem schönen Solo den Treffer des Tages erzielte. Letztendlich konnten aber beide Mannschaften nicht unbedingt untermauern, dass sie riesengroße Titelansprüche erheben können. Die Nigerianer um das deutsche Trainertrio (Berti Vogts, Steffen Freund, Uli Stein) spielten über weite Strecken zu passiv, und geraten damit schon sehr früh im Turnier mächtig unter Druck. Ich hatte bereits angedeutet, dass ich Zweifel habe, inwiefern Vogts Fussballphilosophie sich auf den afrikanischen Fussball projizieren lässt. Jedenfalls bedarf es für die Grünen einer mächtigen Steigerung, während sich die Elfenbeinküste wohl auf seine sensationellen Einzelspezialisten verlassen kann.</p>
<p align="justify">Am letzten Spieltag des Tages treffen die Außenseiter Mali und Benin aufeinander. Sofern denn gespielt wird &#8211; eigentlich sollte das Spiel in diesen Momenten schon laufen, doch momentan ist der Strom in Afrika ausgefallen. Süffisant zählte Oliver Faßnacht die hohen Kosten für das neue Stadion in Sekondi-Takoradi auf, aber es will einfach kein Licht aufgehen. Nicht zu unrecht hat Tony Baffoe in einem kicker-Interview zuletzt erwähnt, dass Ghana 2008 auch eine Generalprobe für die WM 2010 in Südafrika ist. Ob der Ball doch noch rollte, werde ich morgen analysieren. Bis dahin, einen schönen Abend!</p>
<div align="justify"></div>
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		<title>Muntari und die linke Klebe</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 20:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball International]]></category>

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		<description><![CDATA[Sulley Muntari vom FC Portsmouth heißt der Matchwinner der Auftaktpartie zum 26. Afrika-Cup heute am frühen Abend in Ghana. Beim Duell der Gastgeber gegen Außenseiter Guinea dauerte es allerdings bis zur 90. Minute, eher der Legionär mit einem Traumtor ein dickes Ausrufezeichen hinter die Titelambitionen der Ghanaer setzte. Bis dato domierten sie zwar die Partie, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=268&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Sulley Muntari vom FC Portsmouth heißt der Matchwinner der Auftaktpartie zum 26. Afrika-Cup heute am frühen Abend in Ghana. Beim Duell der Gastgeber gegen Außenseiter Guinea dauerte es allerdings bis zur 90. Minute, eher der Legionär mit einem Traumtor ein dickes Ausrufezeichen hinter die Titelambitionen der Ghanaer setzte. Bis dato domierten sie zwar die Partie, ohne jedoch das entscheidende Tor zu erzielen.</p>
<p align="justify">Bei einer Afrika-Meisterschaft ist einiges anders als bei dem vergleichbarem europäischen Format. Im Gegensatz zu Spielen in Europa begleitet eine Partie im Afrika-Cup über die gesamte Spielzeit ein enormer Geräuschpegel, oft verursachte durch die euphorischen Zuschauer und eine lustige Blaskapelle, der anscheinend nie die Luft auszugehen scheint. Wenn dann noch die richtige Mannschaft führt, gibt es in den zumeist maroden Stadien kein Halten mehr. Angesichts der großen Erwartungshaltung in Ghana war klar, dass die Stimmung in der Hauptstadt Accra schon vor dem Anpfiff dem Siedepunkt nahe war. Auch das macht für mich die große Faszination aus, weshalb ich nun schon zum dritten Mal ausführlich den Afrika-Cup verfolge. Anders als im &#8222;verwöhnten&#8220; Europa stellt für die afrikanischen Zuschauer ein Besuch im Stadion noch ein ganz besonderes Highlight dar.</p>
<p align="justify">Das Eröffnungsspiel verlief in etwa so, wie ich mir generell Spiele mit afrikanischen Mannschaften vorstelle. Einerseits wird nicht viel taktiert, denn das ist zweifellos auch im 21. Jahrhundert noch der Sektor, wo Afrikaner den größten Entwicklungsrückstand haben. Dem folgt oft ein hohes Tempo, auch mit Torchancen, die sich aus fatalen Abwehrfehlern ergeben, oder die manchmal auch einfach nur gut herausgespielt werden. In Accra heute drückte Ghana von der ersten Minute an keinen Meter her, ging beherzt in die Zweikämpfe und drückte früh auf das Führungstor. Insgesamt drei Pfostentreffer, ein denkbar knapp das Tor verfehlender Fallrückzieher von Gyan und eine Menge weiterer guter Angriffszüge führten aber nicht zum Erfolg. Guinea stattdessen schien mit dem Gegner völlig überfordert. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ghana noch einmal das Tempo, kam letztendlich aber erst durch einen Elfmeter zum Führungstreffer. Eine zweifelhafte Entscheidung, weil der Guineer Kalabane seinen Gegenspieler Junior Agogo wohl nur durch einen Luftzug zum Fall brachte. Doch mit diesem Rückschlag schien Guinea neue Kräfte zu finden, zehn Minuten nach der Führung fiel der Ausgleichstreffer, ein Kopfballtor, das Ghana-Keeper Kingson erst hinter der Linie klären konnte, und dabei insgesamt keine gute Figur machte. Fortan war es eine recht ausgeglichene Partie, mit etwas mehr Ballbesitz für Ghana, aber nicht wirklich mit den besseren Torszenen. Guinea fehlte oft einfach nur die letzte Konsequenz, Genauigkeit im Torabschluss definierte sich meist mit Rückgaben zum keineswegs sicheren Kingson im Tor des Favoriten. Und dann kam die 90. Minute, ein Traumtor von Muntari, aus etwa 25 Metern in das Tor. Letztendlich ein doch verdienter Sieg für Ghana, aber schwer erkämpft und mit viel Dusel am Ende. Doch Favoriten gewinnen auch solche Spiele, wenn es sein muss durch eine Einzelaktion. Den Spielverlauf noch einmal zum chronologischen nachlesen gibt es bei <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/01/20/afrikacup-08-ghana-%e2%80%93-guinea/" target="_blank">allesaussersport</a>.</p>
<p align="justify">Damit starten die Gastgeber ohne Punktverlust in das Turnier. Im nächsten Spiel gegen Namibia am Donnerstag sollte man deshalb schon befreiter aufspielen können, zumal die Chance auf die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale besteht. Morgen spielt Marokko gegen Namibia und kann punktemäßig zu Ghana aufschließen. Zudem steht der Auftakt in &#8222;Hammergruppe&#8220; B an, zunächst mit dem Schlager Nigeria &#8211; Elfenbeinküste, am Abend mit dem Duell zwischen Mali und Benin, wo der Sieger Chancen hat, bei eventuellem Versagen einer der beiden großen Namen in dieser Gruppe die Lücke zur nächsten Runde zu schließen.</p>
<p align="justify">Abschließend noch einige Worte zur TV-Übertragung von Eurosport. Großes Lob an den Sender, der wie bereits in den letzten Jahren das Januar-Fussball-Loch mit einer Komplettübertragung aus Afrika füllt. Da passt es doch prima, dass das Bild pünktlich zu diesem Schmankerl so gut ist wie schon lange nicht mehr, zumindest stellte ich heute eine deutliche Verbesserung zu früheren Übertragungen fest. Auch Kommentator Ralf Itzel, der am 10. Februar auch das Endspiel begleiten wird, leistete gute Arbeit und hat damit eine hohe Messlatte für seine Kollegen bei diesem Afrika-Cup gelegt. In jeder Hinsicht, sportlich und tv-technisch kann es so weitergehen, wie der Auftakt heute daherkam. Wir bleiben natürlich dran. Ich wünsche allen Lesern einen angenehmen Start in die kommende Woche!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/maxschoob.wordpress.com/268/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/maxschoob.wordpress.com/268/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maxschoob.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maxschoob.wordpress.com/268/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=268&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Afrika-Cup: 16 Teams unter der Lupe</title>
		<link>http://maxschoob.wordpress.com/2008/01/19/afrika-cup-16-teams-unter-der-lupe/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 18:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball International]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle zwei Jahre findet in Afrika die kontinentale Fussballmeisterschaft statt. Für die Einwohner des Kontinentes ist dieses Turnier von enormer Bedeutung, was deutlich wird, wenn man die fanatischen Fans auf den Rängen aus den vorherigen Turnieren in das Gedächtnis zurückholt. Der Fussball ist für den von Armut geprägten &#8222;schwarzen Kontinent&#8220; eine Chance, Einnahmen in ungeahnter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=266&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Alle zwei Jahre findet in Afrika die kontinentale Fussballmeisterschaft statt. Für die Einwohner des Kontinentes ist dieses Turnier von enormer Bedeutung, was deutlich wird, wenn man die fanatischen Fans auf den Rängen aus den vorherigen Turnieren in das Gedächtnis zurückholt. Der Fussball ist für den von Armut geprägten &#8222;schwarzen Kontinent&#8220; eine Chance, Einnahmen in ungeahnter Höhe zu sichern, oder einfach nur zur Ablenkung vom alltäglichen Elend.</p>
<p align="justify">Ich werde den Afrika-Cup in diesem Jahr bereits zum dritten Mal intensiv beobachten. Die beiden vorherigen Turniere haben mich begeistert, sie sind eine echte Perle im oft trüben Fussball-Winter. Sicher fehlt einigen Teams spielerische Klasse, oder es mangelt an guter technischer Ausbildung, aber alle Teams vereint ein riesengroßer Siegeswille, eins ist bei einem Afrika-Cup-Spiel immer sicher: Wenn schon keine Tore fallen sollten, dann ist der ohnehin meist schon schlechte Rasen nach den 90 Minuten mehrmals komplett umgepflügt. Dieser Wettbewerb steht für Leidenschaft, und sehr oft auch für spannenden, attraktiven Fussball. Nur ein Problem vereint fast alle Mannschaften: Eine akute Abwehrschwäche, oft in Einheit mit einem derben Torwartproblem. So ist aber zusätzlich auf für einigen Unterhaltungswert gesorgt.</p>
<p align="justify">Ein Problem stellt das Turnier insofern dar, dass der afrikanische Fussball mittlerweile so weit &#8222;emanzipiert&#8220; ist, dass unzählige Profis ihrer Länder in europäischen Top-Ligen aktiv sind. Der Afrika-Cup ist zumindest bei den Topfavoriten ein Zusammenkommen von Legionären. Laut <i>kicker</i> kommen alleine aus den fünf Topligen England, Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien exakt 100 Abstellungen, in vielen Fällen absolute Topstars in ihren Vereinen. In der Bundesliga trifft es den Hamburger SV besonders hart, die mit Zidan, Atouba und Benjamin gleich drei Akteure abstellen müssen. Werder Bremen entsendet ungern Sanogo für die Elfenbeinküste, was aber nix gegen die Verluste von Chelsea ist, die in der nächsten Zeit mit Mikel, Drogba, Kalou und Essien auf Stammspieler bzw. deren Alternativen verzichten müssen. Chelsea ist damit europaweit übrigens Spitzenreiter zusammen mit den Franzosen aus Nizza, die ebenfalls vier Akteure abstellen werden. Hinzu kommen zahlreiche Spieler aus unterklassigen Spielklassen oder aus kleineren europäischen Ligen. Aber: Das Klima in Afrika lässt sich nicht ändern, auch die Afrikaner haben ein Anrecht auf ein Kontinentalturnier mit ihren besten Spielern. Es ist kein neues Problem, und erfahrungsgemäß kehren die meisten Spieler schon relativ früh zurück. Es ist wirklich löblich, dass kein Topstar die Vereinsinteressen in den Vordergrund stellt, sondern sich der Herausforderung Afrika-Cup stellt.</p>
<p align="justify">In <b>Gruppe A</b> ist Ghana Favorit.  Die Gastgeber wollen nach 26 Jahren erstmals wieder das Turnier für sich entscheiden. Natürlich ist die Euphorie groß, die Medien und Fans in der Heimat sprechen schon seit langer Zeit nur noch vom Finale, alles andere wäre eine große Enttäuschung. Bei der WM vor anderthalb Jahren lieferte Ghana von den Afrikanern die überzeugendste Vorstellung ab, scheiterte erst im Achtelfinale gegen Brasilien. Aufgefallen durch fesches Offensivspiel, wie etwa beim 2:0 gegen Tschechien, für mich seinerzeit eines der besten Spiele des Weltturnieres. Schmerzlich ist die Absage von Stephen Appiah, der an einer Knieverletzung laboriert. Ghana hat in der Breite vielleicht den hochwertigsten Kader aller Teilnehmer und ist mein Topfavorit. Im Grunde ist nur die Frage, wie die Spieler mit dem wahnsinnigen Erwartungsdruck umgehen werden. Lediglich bei optimalen Verlauf rechne ich Marokko Außenseiterchancen zu. Gut besetzt ist die Offensive, u.a. mit dem ehemaligen Duisburger Mokthari, Youssef Hadji von AS Nancy oder Tarik Sektouri vom FC Porto. Die anderen beiden Teams in dieser Gruppe sind Guinea und Namibia. Bei Namibia stehen zwei Deutschland-Legionäre im Kader, mit Oliver Risser ein ehemaliger Oberliga-Spieler aus Bonn, sowie Collin Benjamin vom HSV. Im Verein spielt Benjamin meist in der Defensive, sein Trainer aber nominierte ihn als Stürmer, was auch die Chancen von Namibia in diesem Turnier untermauert.</p>
<p align="justify">Kein Turnier ohne Todesgruppe. Geeignet ist dafür heuer die Konstellation in <b>Gruppe B</b>. Die hochgelobte Elfenbeinküste galt eigentlich als einer der ganz heißen Titelkandidaten, aber der überraschende kurzfristige Rücktritte von Coach Uli Stielike wegen privater Sorgen könnte dem Team einen Knacks gegeben haben. Mit viel Lob überschüttet wurden die Ivorer 2006 wegen ihrer offensiven Spielweise, nicht verwunderlich bei diesem Sturmangebot: Drogba, Kalou, Dindane, Keita, zweimal Koné, Gervinho und Sanogo verdienen allesamt in den Top-Ligen ihr Geld. Als Problemfeld offenbarte sich aber schon im vorvergangenen Sommer die Abwehr, die teils vogelwild umherrennend nur afrikanischem Durchschnitt entspricht. Viel Druck dürfte auch Berti Vogts mit seinen Nigerianern haben. Die verpatzte WM-Qualifikation und das lange Zurückliegen des kontinentalen Titels (letztmals 1994) gefällt den erfolgshungrigen Fans nicht. Mit einem auf fast allen Positionen gut besetzter Kader gibt es für &#8222;McBerti&#8220; eigentlich nur den Titel als Ziel, sonst dürften seine Tage in Nigeria wohl wieder gezählt sein. Gespannt bin ich auf die Spielweise der Nigerianer, ob sie auf die der Vergangenheit bekannten munter-forschen, teils fahrig vergebenen Angriffszüge setzen, oder ob die Arbeit von Berti Vogts, der zuvor stets mit Defensivspezialisten arbeitete, die ganze Sache etwas vorsichtiger aussehen lässt. Dritter Kandidat in dieser Todesgruppe ist Mali, die mit Diarra von Chelsea oder Keita von Sevilla gute Akteure in ihren Reihen haben. Patzt einer der beiden Favoriten muss Mali in die Lücke stoßen. Bei früheren Turnieren wuchsen die Westafrikaner oft über sich hinaus. Absoluter Außenseiter in Gruppe B ist Benin, die ohne große Stars daherkommen, bekanntester Mann ist der deutsche Coach Reinhard Fabisch.</p>
<p align="justify">Klar verteilt sehe ich die Rollen in <b>Gruppe C</b>. Die &#8222;Löwen&#8220; als Kamerun mit dem dritten deutschen Trainer im Turnier, Otto Pfister, gehören traditionell zu den Favoriten auf den Titelgewinn, so natürlich auch dieses Jahr. Viel wird aber von der Form von Topspieer Samuel Eto&#8217;o abhängen, der sich mit zwei Toren für Barcelona gegen Murcia aus der Primera Division abmeldete. Kamerun wird sich mit dem Titelverteidiger Ägypten messen müssen. Bei den Pharaonen bin ich gespannt, ob sie auch fernab der Heimat die starke Leistung von vor zwei Jahren wiederholen können. Ohne ganz großen, in Europa bekannten Namen, startet man in Ghana, auch mit Torjäger Mohamed Zidan, der sich nun vielleicht im Nationalteam etwas mehr Selbstvertrauen holen kann. Die beiden anderen Teams hier sind Sudan und Sambia, großteils bestückt mit Spielern aus den heimischen Ligen. Insgesamt ist Gruppe C die &#8222;afrikanischste&#8220; aller Gruppen, zumindest was die Vereine der beteiligten Spieler angeht.</p>
<p align="justify">Sehr interessant finde ich <b>Gruppe D</b>. Zwei WM-Teilnehmer von 2006, der Frankreich-Schreck sowie der Gastgeber für die nächste Weltmeisterschaft. Favorit auf den Gruppensieg dürfte Tunesien sein, der Afrika-Cup-Sieger von vor vier Jahren. Sie sind mit Sicherheit das Team, das am meisten durch technische Fähigkeiten brilliert. Beim letzten Weltturnier wussten die Nordafrikaner durch ihre Ballsicherheit zu gefallen, aber an Intensität im Zweikampfverhalten mangelte es zu oft. Wenn das Team von Roger Lemerre das nicht in den Griff bekommen hat, wird man trotz der großen Namen dieses Jahr relativ früh die Segel streichen müssen. Mit Frankreich-Schreck war natürlich der Senegal gemeint. Groß rausgekommen sind die Senegalesen eben bei der WM 2002, als sie die &#8222;Equipe Tricolore&#8220; im Auftaktspiel besiegen konnten, damit den Anfang vom Ende der erfolgreichen französischen Ära im Weltfussball einläuteten und sich anschließend noch für das Achtelfinale qualifizierten. Seitdem haben immer mehr Spieler aus dem Senegal den Sprung nach Europa geschafft, trotzdem steckt man momentan in einer kleinen Umbruchphase, weil einige Spieler, die 2002 zu den Helden gehörten, mittlerweile durch jüngere Akteure ersetzt werden. Zudem weiß man mit Tony Sylva (OSC Lille) einen der hcohklassigsten Torhüter des Wettbewerbes auf seiner Seite. Drittes Team ist Angola. Vor der WM 2006 wusste man wenig über sie, insgesamt spielten sie ein braves, aber sehr unspektakuläres Turnier. Spiele mit Angola waren von einigen Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und relativ niedriges Tempo geprägt. Für mich haben sie in dieser Gruppe nur Außenseiterchancen, besonders freue ich mich auf ein Wiedersehen mit <a href="http://www.espn.go.com/i/page2/photos2/loco_angola_245x325.jpg" target="_blank">Loco</a>, der einst mit seiner tollen Frisur aufgefallen ist. Mein besonderes Interesse aber gilt Südafrika. In den vergangenen Jahren gab es von dort nur negative Meldungen, weil sich die Nationalmannschaft in einer Krise befindet, bei einem Weltturnier waren sie seit <strike>1998 </strike>2002 <i>(Danke Nab!)</i> nicht mehr dabei. Jetzt ist es die Aufgabe, für die WM im eigenen Land in zwei Jahren eine schlagkräftige Truppe zu züchten, besetzt neben jungen Talenten auch mit den europaerfahrenen Mokoena (Blackburn), Pienaar (Everton) oder Zuma (Bielefeld). Für Südafrikas Team geht es bei diesem Turnier in erster Linie darum, Spielpraxis für die nächsten zwei Jahre zu sammeln.</p>
<p align="justify">Wir werden in den nächsten drei Wochen intensiv über den Afrika-Cup 2008 berichten. Geplant sind regelmäßige Berichte über das aktuelle Geschehen im Abstand von ein, zwei Tagen. Zudem wird es zwei oder drei Live-Blogging geben. Mehr dazu bzw. zu exakten Terminen gibt es in der <a href="http://maxschoob.wordpress.com/live-blogging/" target="_blank">passenden Kategorie</a>, die an diesem Wochenende noch komplett überarbeitet wird. Geplant ist zunächst für nächste Woche Sonntag die Partie Tunesien gegen Südafrika.</p>
<div align="justify"></div>
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		<title>Endgültiges Ende von Jentzsch in Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 15:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Geburtstag eines der ganz großen deutschen Torhüter, dem „Teufelskerl&#8220; Toni Turek, dürfte für einen, der sich oft auf dem Sprung in die Nationalmannschaft befand und vor knapp vier Jahren bereits die umstrittene Asientournee mit antrat, ein neuer Tiefpunkt erreicht und das Kapitel Bundesliga erst einmal geschlossen sein. Die Rede ist von Simon Jentzsch, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=265&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Am heutigen Geburtstag eines der ganz großen deutschen Torhüter, dem „Teufelskerl&#8220; Toni Turek, dürfte für einen, der sich oft auf dem Sprung in die Nationalmannschaft befand und vor knapp vier Jahren bereits die umstrittene Asientournee mit antrat, ein neuer Tiefpunkt erreicht und das Kapitel Bundesliga erst einmal geschlossen sein. Die Rede ist von Simon Jentzsch, der heute von Felix Magath endgültig die Freigabe sich einen neuen Verein suchen zu können bekam, nachdem er bereits seit mehreren Spielen nur noch zuschauen durfte und nicht mehr in das Konzept passte.</p>
<p align="justify">Der langjährige Stammkeeper geriet in der Vorrunde zusehends unter Kritik, da er nicht an die Form bereits länger vergangener Spielzeiten anknüpfen konnte und in der bisherigen Saison noch etwas weiter abfiel. Tatsächlich konnte er mit der Mannschaft von Hoffnungstrainer Magath nur im Bundesligaspiel gegen die in der Offensive braven und freundlichen Rostocker ohne Gegentor auskommen. Zwar spielte er zuweilen unsicher und nicht sehr überzeugend, aber einen sicher nicht allzu geringen Anteil daran dürften auch seine Vorderleute haben, die stets für gefährliche Situationen gut waren.</p>
<p align="justify">Doch die Flut an Gegentreffern, die die eigene Tore des Öfteren überflüssig machten, ließen wohl beim Trainer die Hutschnur reißen, so dass er seine Nummer Eins zur Hälfte des 15. Spieltages auswechselte und seitdem nicht mehr in den Kasten ließ. An seiner statt durfte nun der drei Jahre ältere Andre Lenz mit nur minimal besseren Erfolg das Tor betreuen, dem sicher kaum die Zukunft gehören wird. Bisher hielt sich Felix Magath zurück in Sachen klarer Ansage in der Torwartfrage. Zwar suchte der Verein bereits vor der überraschenden Absetzung einen neuen Torhüter. Allerdings wurde man dabei noch nicht fündig. So blieb stets die Frage wie es weiter geht mit der vakanten Nummer 1. Da Magath erst vor kurzem noch sagte das Gespräch mit Jentzsch zu suchen, kommt dieser „Rausschmiss&#8220; doch recht überraschend, vor allem da noch kein Nachfolger präsentiert werden konnte. Das dürfte zum einen daran liegen, dass der Verein nicht den Eindruck macht endlich seinen Worten Taten folgen zu lassen und etwas höher als im tristen Mittelfeld anzugreifen, zum anderen an den eigenen Ansprüchen, die bisher durchaus nicht unbekannte Namen wie Lehmann und Hildebrand anstrebten. Desweiteren sagten die bisherigen Wunschkandidaten ab. Nachdem der Wechsel von Lehmann bereits recht früh nicht mehr zur Debatte stand, betonte nun auch der Berater von Heinz Müller, dass dieser seine Zukunft in England sehe.</p>
<p align="justify">So wird die intensive Suche nach einer Lösung, die den hohen Ansprüchen des Felix Magath erst einmal weiter gehen. Der aktuelle Favorit auf einen Platz im Wolfsburger Kasten scheint der 24-jährige Schweizer Diego Benaglio vom portugiesischen Klub CD Nacional Funchal sein, der in Deutschland bereits zu Magaths Zeiten in Stuttgart bei den Amateuren tätig war.</p>
<p align="justify">Simon Jentzsch dürfte das relativ egal sein, da er nach nun 142 Partien in den Farben der Wolfsburger keine neue mehr hinzukommen lassen kann. Für ihn sollen bereits mehrere Angebote aus dem Ausland vorliegen, auch wenn seine Zukunft nun erst einmal unklar sein dürfte.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/maxschoob.wordpress.com/265/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/maxschoob.wordpress.com/265/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maxschoob.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maxschoob.wordpress.com/265/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=265&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Einfach mal darüber nachdenken &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 18:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Zeitgründen in den letzten Tagen etwas weniger, und auch heute nur ein kurzes kleines Zitat als Gedankenanreger zum Donnerstagabend: Seit der frühere Berufslästerer und Ex-Internationale Paul Breitner in den Münchener Führungszirkel aufrückte, zeigt der FC Bayern personalpolitischen Mut. Gefunden im Spiegel Nr. 3 vom 14.1.2008, Seite 90.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=264&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Aus Zeitgründen in den letzten Tagen etwas weniger, und auch heute nur ein kurzes kleines Zitat als Gedankenanreger zum Donnerstagabend:</p>
<blockquote>
<p align="justify">Seit der frühere Berufslästerer und Ex-Internationale Paul Breitner in den Münchener Führungszirkel aufrückte, zeigt der FC Bayern personalpolitischen Mut.</p>
</blockquote>
<p align="justify">Gefunden im Spiegel Nr. 3 vom 14.1.2008, Seite 90.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/maxschoob.wordpress.com/264/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/maxschoob.wordpress.com/264/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maxschoob.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maxschoob.wordpress.com/264/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=264&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Erfolg zu jedem Preis?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 16:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Tage ist es mittlerweile, als ich ohne jede Vorahnung plötzlich einen riesigen Schock beim Durchschauen der einschlägigen Internetseiten bekommen habe. Es dauerte auch einige Zeit, bis ich wirklich &#8222;verdaut&#8220; hatte, was da über die Agenturmeldungen rasselte: Jürgen Klinsmann wird ab dem 1. Juli 2008 Trainer des FC Bayern München! Wer sich noch an meinen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=263&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Drei Tage ist es mittlerweile, als ich ohne jede Vorahnung plötzlich einen riesigen Schock beim Durchschauen der einschlägigen Internetseiten bekommen habe. Es dauerte auch einige Zeit, bis ich wirklich &#8222;verdaut&#8220; hatte, was da über die Agenturmeldungen rasselte: Jürgen Klinsmann wird ab dem 1. Juli 2008 Trainer des FC Bayern München! Wer sich noch an meinen Post von vor zehn Tagen erinnern kann, weiß, dass ich seinerzeit Klinsmann als einen der ersten Namen ausgeschlossen habe im Hinblick auf die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld nach dieser Saison. Jetzt ist Umdenken angesagt, auf vielen Ebenen. Deshalb hier ein vorsichtiger Versuch einer Zusammenfassung meiner Gedanken zum Thema Klinsmann.</p>
<p align="justify">Welche Argumente letztendlich ausschlaggebend waren, dass Jürgen Klinsmann nach München kommt, lässt sich nur erraten. Der Neu-Trainer selbst sprach in der Pressekonferenz von einer &#8222;emotionalen Entscheidung&#8220;, er fühle sich &#8222;geehrt&#8220;, das &#8222;Nonplusultra des deutschen Vereinsfussballs&#8220; zu trainieren. Soweit alles klar. Angesichts der Tatsache, dass Klinsmann seit seinem Rücktritt als DFB-Teamchef im Sommer 2006 viele hochkarätige Angebote ausgeschlagen hat, und jetzt ausgerechnet seine Wahl auf den FC Bayern gefallen ist, stelle ich mir die Frage, ob der FC Bayern nach jahrelanger konservativer Politik jetzt den Geldbeutel deutlich offener zeigt. Prinzipiell mag Jürgen Klinsmann erfolgreiche Jahre als Stürmer an der Isar verlebt haben, aber die große Liebesbeziehung, wie es nun gerne dargestellt wird, war es nie. Doch das schon im vergangenen Sommer begonnenen Projekt eines radikalen Umbruchs beim Rekordmeister wird mit aller Gewalt weiter durchgesetzt. Klinsmann ist die Lösung, die wohl auch die einschneidensten Veränderungen mit sich bringen wird.</p>
<p align="justify">Zunächst einmal haben die Münchener Manager jetzt einen ganz anderen Trainertypen auf dem Trainingsplatz. Jahrelang war Ottmar Hitzfeld ein loyaler Angestellter und eine feste Konstante im Bayern-Gefüge. Hitzfeld gehört sicher zur Riege der konservativen Trainer, arbeitet seit Menschengedenken nach dem gleichen Schema. Es gibt ja auch keinen Grund, etwas zu verändern, schließlich ist Hitzfeld nach wie vor ein sehr erfolgreicher Trainer und steht mit Bayern nach der Vorrunde an der Tabellenspitze. Doch nur erfolgreicher Fussball reicht den Münchenern wohl nicht mehr. Klinsmann ist ein junger, ehrgeiziger Trainer, der mit modernsten Methoden versucht, sein Training auf das ihm unmittelbar untergeordnete Spielermaterial abzustimmen. Für viele mag das vielleicht etwas polemisch klingen, aber hätte sich der DFB 2004 für einen anderen Nationaltrainer entschieden, wäre der deutsche Fussball jetzt nicht dort, wo er jetzt steht. Mit seinen lange Zeit belächelten und teilweise auf das übelste beschimpfte Trainingsmethoden legte &#8222;Klinsi&#8220; im Endeffekt einen Grundstein für eine positive Entwicklung, die in anderen Ländern schon seit langer Zeit greifen. Klar, dass er das beim Nationalteam erfolgreiche Konzept auch mit zum FC Bayern bringt, ein Team von &#8222;internationalen Spezialisten&#8220; wird den neuen Trainer ab Juli umgeben.</p>
<p align="justify">Ich bin mir relativ sicher, dass Klinsmann auch bei den Bayern Erfolg haben wird. Einige Skeptiker, die mit süffisanten <a href="http://medien-sport-politik.com/2008/01/11/der-american-dream-als-motivator-fur-den-fc-bayern/" target="_blank">Fragen nach der Flugrechnung</a> bereits im Vorfeld alte Geschichten aufwühlen, werden sich noch wundern! Jürgen Klinsmann weiß ganz genau, worauf er sich eingelassen hat und wird diese Aufgabe mit der angemessen Ernsthaftigkeit angehen. Etwas verwunderlich ist, dass bei Klinsmann wie bei keinem anderen Trainer in der Bundesliga-Geschichte zuvor die Frage nach dem Co-Trainer dermaßen intensiv diskutiert wird. Ist das nur ein Teil der entgegengebrachten Skepsis oder war der Anteil am Erfolg der Nationalmannschaft von Joachim Löw wirklich so groß? Egal wer der Assistent wird, Klinsmanns Fähigkeiten als Motivator stehen nicht in Frage. Ab Juli wird ein neuer Wind an der Säbener Straße wehen. Alte Strukturen werden aufgebrochen, neue Akzente gesetzt. Die wohl größte Revolution beim FC Bayern seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar die allererste!</p>
<p align="justify">Man kann sich aber die berechtigte Frage stellen, ob das &#8222;Projekt Klinsmann&#8220; nur auf zwei Jahre beschränkt ist. Das ist nämlich die Vertragslaufzeit des neuen Übungsleiters. Schon auf dem Posten des Nationaltrainers beendete er seine Arbeit nach im Endeffekt sehr erfolgreichen zwei Jahren. Da Klinsmanns Arbeit in großen Stücken auf seinen motivatorischen Fähigkeiten beruht, wird er über einen längeren Zeitraum sicher nicht nachdenken, zumal das im Vereinsfussball ohnehin fatal ist, wenn man nicht gerade bei Werder Bremen arbeitet. Klinsmann ist einer, der immer neue Ziele braucht. Jetzt hat er mit dem FC Bayern eine nächste, riesengroße Herausforderung. Ich bezweifle aber, ob er über den Zeitraum von 24 Monaten hinaus in München arbeiten wird. Doch dann wäre zumindest der Anstoß zu gravierenden Änderungen vollzogen und die Bayern-Bosse hätten ein Ziel erreicht: Kurzfristiger Erfolg!</p>
<p align="justify">Eine erste Neuverpflichtung, ohne Einfluss von Jürgen Klinsmann, steht schon fest: Tim Borowski kommt nach München. Ablösefrei wechselt der Mittelfeldspieler von Werder Bremen, wo er zuletzt aufgrund von Verletzungen etwas durch das Raster gefallen war. Borowski ist ein sehr geradliniger Mensch, der sich gar keine Mühe gibt, schlechte Laune zu verbergen, weshalb er auch an der Weser schon mit einigen Personen in Konflikt geraten ist. Borowski war unter Klinsmann im Nationalteam erste Alternative zu Michael Ballack, ich glaube, sein neuer Trainer hält große Stücke auf ihn. Und auch so vergrößert er das heftige Mittelfeldangebot, womit die Luft wird Bastian Schweinsteiger jetzt ganz dünn wird!</p>
<p align="justify">Uns stehen ab Juli sicher spannende zwei Jahre mit Jürgen Klinsmann als Bayern-Trainer bevor. Er mag polarisieren, aber er ist sicher die erhoffte &#8222;große Lösung&#8220; für den FCB.</p>
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		<title>Winter-Analyse ’08: Die Abstiegskandidaten</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Abschluss der Analyse wenden wir uns den fünf letzten Vereinen zu, die seit geraumer Zeit auf einem der unteren Tabellenplätze stehen und bisher nicht vermochten sich selbst aus dem Abstiegsstrudel, der mit dem weiteren Fortschreiten der Saison wohl noch an Dynamik zunehmen wird, zu befreien und deshalb, wie Max bereits treffend festhielt, alle Alarmglocken [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=262&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p ALIGN="justify">Zum Abschluss der Analyse wenden wir uns den fünf letzten Vereinen zu, die seit geraumer Zeit auf einem der unteren Tabellenplätze stehen und bisher nicht vermochten sich selbst aus dem Abstiegsstrudel, der mit dem weiteren Fortschreiten der Saison wohl noch an Dynamik zunehmen wird, zu befreien und deshalb, wie Max bereits treffend festhielt, alle Alarmglocken klingeln und im Zimmer der Verantwortlichen die Gefahrenleuchten den Weihnachtsbaumschmuck ersetzen konnten.</p>
<p ALIGN="justify"><b>Arminia Bielefeld (P14 &#8211; 18 Punkte &#8211; 19:38 Tore)</b></p>
<p ALIGN="justify">Dem guten Start folgte ein steiler und jäher Absturz. Zunächst konnte der Retter der letzten Saison Ernst Middendorp die Arminia gut in die neue Saison führen. Vielleicht sogar etwas zu gut, denn nachdem man einige Wochen oben mit dabei war, wähnte man sich bereits als Bayern-Jäger. Das man dafür aber einen langen Atem braucht dürfte der vom augenblicklichen Erfolg ein wenig berauschte Jahrhunderttrainer wohl übersehen haben. Ganz offensichtlich sind Mängel in der Defensive, die sich nachdem die Stürmer nicht mehr trafen mehr als deutlich zu Tage traten. Sobald sie auf Mannschaften trafen, die Arminias Unzulänglichkeiten gnadenlos ausnutzten, konnten die Gegner ihre Torbilanz kräftig ausgleichen, wie in Bremen oder Dortmund. Kein Wunder, dass man nun schon einen Vorsprung von zehn Toren auf den nächsten Verfolger in der Kategorie schlechteste Hintermannschaft aufgebaut hat. Zudem hat die Mannschaft seit dem fünften Spieltag nur noch acht Treffer erzielen können. Auswärts spricht nur noch ein Punkt seit dem Auftaktsieg Bände. Am Ende wurden die Tatsachen wohl übermächtig und mit einem 1-6 in Dortmund noch einmal eindrucksvoll bewiesen, so dass Ernst Middendorp danach als bisher erst zweiter und letzter Trainer seinen Hut nehmen musste. Einzig ein Sieg im letzten Spiel ermöglichte die trügerische Ansicht ein Polster vor den Abstiegsrängen zu haben. Als neuer Übungsleiter wurde Michael Frontzeck vorgestellt, der zuletzt Aachen trainiert hatte, diese aber auch nicht vor dem Abstieg bewahren konnte. Er steht nun vor dem Problem einen übergroßen Kader zu einer bundesligatauglichen Mannschaft zu formen, was für seinen Vorgänger wohl eher in der umgekehrten Richtung kein Problem dargestellt hatte. Zudem verabschiedeten sich Zuma und Ersatzkeeper Fernandez erst einmal nach Hause zum Africa-Cup, so dass zwei potentielle Anwärter auf einen Stammplatz längere Zeit ausfallen werden. <i>Prognose:</i> In der Vorrunde profitierte die Arminia lange von ihrem guten Start und präsentierte sich seitdem als Absteiger. Sollte Michael Frontzeck nicht ein kleines Wunder gelingen, landet Bielefeld genau auf einem solchen Platz.</p>
<p ALIGN="justify"><b>Hansa Rostock (P15 &#8211; 17 Punkte &#8211; 16:26 Tore)</b></p>
<p ALIGN="justify">Zu Beginn der Saison stand die Hansa Kogge wohl noch im Trockendock und wartete auf ihre Freigabe lossegeln zu können, um die Bundesligaplätze der Republik unsicher zu machen. Die erste Saison nach zweijähriger Oberhausabstinenz begann alles andere als planmäßig. Zunächst sorgte ein Machtkampf zwischen Trainer Frank Pagelsdorf und Manager Studer für mächtige Unruhe. Nachdem Studer in der Folge gehen musste, durchlitt die Mannschaft eine ernsthafte Krise. In den ersten Begegnungen der noch jungen Saison zeigte sie sich in keinster Weise vorbereitet auf das Alltagsgeschäft in der obersten Spielklasse. Nach fünf Spieltagen stand man ohne Punkte auf einem blamablen letzten Rang. Lediglich drei Tore standen auf der Habenseite der Mannschaft. Pagelsdorf zog Konsequenzen stellte die Mannschaft um, die nach dem Aufstieg wichtige Eckpfeiler verloren hatte. Nach diesen „Reparaturarbeiten&#8220; war die Kogge auf einmal hochseetauglich, konnte in einer Woche mit drei Siegen allen davon segeln und kämpfte sich mit viel Einsatz sogar bis auf den 13. Tabellenplatz vor. Diesem kleinen Höhenflug folgte dann die Rückkehr in etwas ruhigeres Fahrwasser, in dem es dann nicht mehr ganz so stürmisch vorwärts ging, eher wieder ein wenig abwärts, denn das größte Manko der Mannschaft, neben der eklatanten Auswärtsschwäche das Toreschießen, hatte auch Rückkehrer Agali nicht vergessen machen können. So endeten neun Partien ohne eigenes Tor und man ist die Mannschaft die mit Abstand die wenigsten Torchancen erarbeitete. Doch mit Hilfe des einen oder anderen Pünktchens gegen Mannschaften aus der anderen Tabellenhälfte gelang es sich meist über dem Strich zu halten. Diesen Platz sicherte letztendlich auch ein Sieg am letzten Spieltag der Hinrunde, nach dem die Fans endgültig wieder ihren Frieden mit der Mannschaft schlossen und sie noch stundenlang feierten. <i>Prognose:</i> Wenn man einen ähnlich schlechten Start in die Rückrunde vermeidet wie zu Beginn der Saison, könnte man sich ein allzu großes Zittern ersparen. Nichtsdestotrotz wird es wohl bis zum hoffentlich positiven Ende eng bleiben für den Aufsteiger.</p>
<p ALIGN="justify"><b>1. FC Nürnberg (P16 &#8211; 15 Punkte &#8211; 21:28 Tore)</b></p>
<p ALIGN="justify">Das die letzte Saison nur schwer zu wiederholen sein würde, war den Verantwortlichen des Vereins wohl schon vor dem Start klar, auch wenn man sicher das ein oder andere Mal davon träumte es könne so weitergehen. Doch dass in diesem Jahr ein solcher Einbruch stattfinden würde, hatten wohl nicht einmal die ärgsten Kritiker befürchtet. Quasi seit Saisonbeginn steckt man mitten in den  Abstiegsrängen fest. Die Euphorie der vergangenen Saison schien verflogen und starke Auftritte der Mannschaft der Vergangenheit anzugehören. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen verletzten sich Leistungsträger wie Vittek lange, oder suchten und suchen zum Teil immer noch nach dem Zauberrezept für gute Form der letzten Spielzeit. Auch die neuen konnten dem Verein nicht so weiterhelfen, wie es von ihnen erwartet worden war. So konnte Charisteas die Ausfälle von Saenko und Vittek nicht auffangen. Auch Mintal, zu seinen besten Zeiten oft „das Phantom&#8220; genannt konnte nach seiner Rückkehr nicht wirklich überzeugen. Auch die Defensive leistete sich des Öfteren einen Aussetzer und kassierte bis jetzt fast soviele Tore wie im gesamten letzten Jahr. Des Weiteren dürften dem sich dem im Abstiegskampf befindlichen Pokalsieger auch die zusätzlichen Auftritte im Uefa-Cup zusätzliche Kraft gekostet haben. Auch wenn man dort bis in die dritte Runde vordringen konnte, gab es aus diesen Spielen kam kaum ein positives Signal zurück. Erst gegen Ende des Jahres zeigten sie wie es auch hätte laufen können. In sieben Spielen gelangen wettbewerbsübergreifend vier Siege und man musste nur eine etwas unglückliche Niederlage hinnehmen, die den Verein wieder auf einen Abstiegsplatz stieß, man sich jedoch nah am rettenden Ufer befindet. So wird man das wohl auch als Ansporn nehmen um dann im neuen Jahr mit frischen Kräften und den zurückkehrenden Verletzten einen neuen Aufwärtstrend zu beginnen. Dafür wurde auch der der tschechische Angriffshüne Koller verpflichtet, der der Mannschaft wieder mehr Sicherheit geben soll und auch mit Sicht auf die weitere Doppelbelastung durch internationale Auftritte sicher gut tut. <i>Prognose:</i> Nürnberg hat sicher die größte Klasse aller großen Abstiegskandidaten. Sollte es Hans Meyer gelingen aus seinen Spielern wieder eine schlagkräftige Elf zu formen dürfte der Klassenerhalt wohl nur noch Formsache sein. Andernfalls wird es ein harter Kampf, der letztendlich aber glücklich ausgehen dürfte.</p>
<p ALIGN="justify"><b>Energie Cottbus (P17- 15 Punkte &#8211; 17:27 Tore)</b></p>
<p ALIGN="justify">Für Energie ist jedes Jahr in der Bundesliga ein Kampf gegen den Abstieg, sie tauchen auch meist als erste auf den Zetteln der Experten auf, kommt die Rede auf die, die nach der Saison gehen müssen. So auch dieses Jahr, daran hat man sich bereits gewöhnt und wusste trotzdem mit einem ausgefeilten Defensivkonzept seine Daseinsberechtigung zu besitzen. Doch auch schon vor der Saison deutete sich an das diese Jahr wohl besonders schwer werden würde. Die Torgarantien der Lausitzer, Radu und Munteanu, wurden aus finanziellen Aspekten verkauft und der Streit zwischen dem damaligen Trainer Petrick Sander und Präsident Lepsch schwelte bereits seit geraumer Zeit. Am ersten Spieltag wurde man von Leverkusen noch zum „Ekel der Liga&#8220; ausgerufen. Doch dieser Titel sollte an „Glanz&#8220; verlieren. In den darauffolgenden Spielen sollte nicht mehr viel gelingen. So musste Petrick Sander nach dem 6. Spieltag und dem abrutschen auf den letzten Platz trotz massiver Sympathiebekundungen seitens der Fans und anderer Trainer und Vereine auf Grund „rein sportlichen Gründen&#8220; gehen. Der neue Trainer auf dem Platz, den sich zu der Zeit wohl freiwillig kein halbwegs renommierter Trainer angetan hätte, wurde mit Bojan Prasnikar ein gänzlich unbekannter. Trotz einiger seiner Veränderungen, wie die Abkehr von Piblica, wollte sich nicht viel ändern. Tore blieben meist nur im gegnerischen Kasten Mangelware. Nach erneut vielen Unentschieden folgte erst am zwölften Spieltag der erste Sieg. Ihm sollten kurz vor Schluss noch weitere Folgen, die das nicht für möglich gehaltene doch noch vollbrachten: Energie konnte am letzten Spieltag der Hinrunde die wohl gehütete Rote Laterne eindrucksvoll abgeben. Gegen völlig indisponierte Hannoveraner spielte Energie wie entfesselt und die Winterpause viel zu früh zu kommen. Noch vor der unerwarteten Initialzündung hatte der Verein bereits begonnen auf dem Transfermarkt tätig zu werden. So holte man für die Rückrunde für fast jeden Mannschaftsteil neue Spieler, die hoffentlich nicht ein halbes Jahr zu spät kommen, um den Verein wieder auf die Beine zu helfen. <i>Prognose:</i> Vor allem der Start in die Rückrunde dürfte für den Verein von fundamentaler Bedeutung sein. Wenn es gelingt weiter zumachen, wo man aufgehört hatte bleibt Energie wohl bis zum Ende im Geschäft. Sollte der Start aber nur annähernd so verpatzt werden wie vor einem halben Jahr, dürften die Lichter schon früh wieder ausgehen.</p>
<p ALIGN="justify"><b>MSV Duisburg (P18 &#8211; 13 Punkte &#8211; 14:26 Tore)</b></p>
<p ALIGN="justify">Der Saisonverlauf der Duisburger spricht Bände. Nach formidablem Beginn ging es für die Zebras eigentlich fast ausnahmslos abwärts. Einem guten Start in die Saison als man als Aufsteiger die Republik noch von Tabellenplatz Zwei betrachten konnte, folgte ein ebenso schneller wie gnadenloser Absturz in tiefere Gefilde. Einzig ein Sieg in Bielefeld konnte diese fallende Monotonie noch unterbrechen, die nun im letzten Tabellenplatz ihren Tiefpunkt erreicht hat. Anders als bei Cottbus aber hält man an Trainer Rudi Bommer fest, der seine Mannschaft immer mit viel Engagement auf dem Platz gesehen hat. Allerdings gelang es nicht wirklich dies auch in Zählbares umzuwandeln, denn die Mannschaft, die ohnehin schon nicht zu den am breitesten aufgestellten der Liga gehörte, wurde immer wieder von Verletzungen heimgesucht, die ein Einspielen unmöglich machten. Ein Totalausfall war auch Ailton, der bis auf ein paar Auftritte hinter der Abseitslinie nicht viel von sich zeigte und somit als klarer Fehleinkauf in die Analen des MSV eingehen wird, spätestens nach seiner Suspendierung wegen unentschuldigten Fernbleiben zum Trainingsauftakt. Auch Klemen Lavric fiel zu Beginn der Hinrunde in ein Loch, aus dem er nicht wieder herausfand. Das man neben den wenigsten Toren der Liga nicht auch noch die meisten Gegentor bekam dürfte wohl an den Säulen der Mannschaft liegen. Denn sowohl Tom Starke als auch der Ex-Weltmeister Roque Junior sorgten zumindest für ein gewisses Grundmaß an Stabilität in der Defensive. In der Winterpause wird man sich wohl noch einmal um Verstärkung im Angriff bemühen müssen, um wenigstens noch eine geringe Chance zu behalten und nicht zu früh mit einer Abschiedstournee beginnen muss. <i>Prognose:</i> Der MSV Duisburg ist zwar mit nur vier Punkten Rückstand nicht chancenlos im Kampf auf einen Verbleib in der Bundesliga, machte zuletzt aber nicht den Eindruck als könnte man sich noch erheblich steigern. In der aktuellen Form dürfte einer Planung für die zweite Liga wohl nicht mehr viel im Wege stehen.</p>
<p ALIGN="justify">Soweit zu den fünf Mannschaften mit der geringsten Punktausbeute der Liga. Mit diesem letzten Teil der Winter-Analyse haben wir nun unsere Sicht auf die Hinrunde aller 18 Bundesligamannschaften dargestellt und auch eine kleine Prognose auf die nun bald beginnende Rückrunde abgegeben, die sicher eine Menge Spannung und packende Duelle bereithalten wird. In diesem Sinne wünsche ich allen einen angenehmen restlichen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.</p>
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		<title>Winter-Analyse &#8217;08: Das Niemandsland</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 14:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M@x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die bisher analysierten Vereine in verschiedener Hinsicht eine ordentliche Vorrunde absolviert haben und sich mehr oder weniger große Hoffnungen für die zweite Halbserie machen können, müssen sich die nächsten vier Vereine nach allen Seiten in der Tabelle umschauen. Einerseits ist mit einem guten Lauf noch ein Sprung nach oben möglich, doch eher ist dank [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=261&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nachdem die bisher analysierten Vereine in verschiedener Hinsicht eine ordentliche Vorrunde absolviert haben und sich mehr oder weniger große Hoffnungen für die zweite Halbserie machen können, müssen sich die nächsten vier Vereine nach allen Seiten in der Tabelle umschauen. Einerseits ist mit einem guten Lauf noch ein Sprung nach oben möglich, doch eher ist dank einer Serie von Misserfolgen der Abstiegskampf auf der Tagesordnung. Kurz: Ich definiere das als Niemandsland der Tabelle. Es war weder richtig gut, noch richtig schlecht.</p>
<p align="justify"><b>Borussia Dortmund (P10 &#8211; 21 Punkte &#8211; 26:30 Tore)</b></p>
<p align="justify">Ohne wirklich konkrete Ziele sind die Dortmunder in diese Spielzeit gegangen. Einerseits spekuliert, hofft oder erwartet man bei den Schwarz-Gelben immer eine überragende Saison. Andererseits scheinen sich die Verantwortlichen nach Jahren der Fehleinschätzung endlich besonnen zu haben, dass mit der aktuellen wirtschaftlichen und mannschaftstechnischen Situation nicht mehr als die momentane Tristesse möglich ist. Das große Problem liegt auf der Hand, wenn man sich einmal die <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/vereinscharts/object/17/saison/2007-08/liga/1/naviindex/5" target="_blank">Platzierungsgrafik</a> anschaut. Nach katastrophalen Saisonstart ging es in riesigen Sprüngen nach oben, sodass wieder gefährliche Höhenluft geschnuppert werden konnte. Der Absturz folgte kurz darauf, der momentane zehnte Rang spiegelt ungefähr die Leistungsfähigkeit des Kaders wieder. Größtes Problem ist die Abwehrreihe, wo sich die vor Saisonbeginn favorisierte Manndeckung Kovac/Wörns als zu langsam herausstellte. Beide mögen nach wie vor ein überragendes Stellungsspiel intus haben, doch bei fehlender Unterstützung aus dem Mittelfeld kommt es schnell zu größeren Problemen. Talent Markus Brenszka zeigte zwar positive Ansätze, spielt aber auch zu wechselhaft und fehlte am Ende der Vorrunde gesperrt. Logisch also, dass der BVB mit Antonio Rukavina und Mats Hummels zwei junge, frische und mit passender Grundschnelligkeit ausgestattete Innenverteidiger nachkaufte. Zweiter Problempunkt ist der Sturm. Alexander Frei fehlte die gesamte Herbstserie, über Nelson Valdez wollen wir nicht reden und selbst Diego Klimowicz erzielte nur drei Tore. So war Mladen Petric erfolgreichster Torschütze. Achtmal netzte der Neuzugang aus Basel ein, obgleich er an den ersten Spieltagen noch als Fehleinkauf galt. Enttäuschend ebenfalls Jakub Blaszczykowsi, der die Vorschusslorbeeren nie bestätigen konnte. Mit der möglichen Rückkehr von Alex Frei dürften die Dortmunder alsbald wieder eine ernsthafte Option mehr im Angriff haben. Sorgen macht man sich um die Torwartposition. Roman Weidenfeller war zunächst unsicher und ist jetzt lange verletzt. Mit Marc Ziegler steht zwar ein überdurchschnittlicher Ersatzmann bereit, aber dennoch will man in Dortmund die Verpflichtung von Jens Lehmann unbedingt. Dann hätte der mitunter für Dortmund zu sensible Coach Thomas Doll einen echten großen Rückhalt im Kasten. <i>Prognose:</i> Dortmund hat nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, aber nach oben wird es auch nicht gehen. Die Leistungen bleiben wechselhaft, letztendlich eine Platzierung zwischen 9 und 11.</p>
<p align="justify"><b>VfL Wolfsburg (P11 &#8211; 20 Punkte &#8211; 30:30 Tore)</b></p>
<p align="justify">Er kam als großer Zauberer und führte den VfL letztendlich dahin, wo schon viele seiner Vorgänger landeten. Die großen Ambitionen in der Autostadt wurden wieder einmal mit einer mittelprächtigen Vorrunde nicht durch Resultate untermauert. Wie auch? Der Kader gibt eigentlich nicht mehr als einen Mittelfeldplatz her. Es stehen zwar einige talentierte junge Spieler auf der Wolfsburger Gehaltsliste, doch richtig glücklich kann Felix Magath mit dem Abschneiden nach 17 Spielen nicht zufrieden sein. Trotz schon 30 Toren steht nur der elfte Tabellenrang, vor allen Dingen die Abwehr muss dem Supervisor Magath Kopfschmerzen bereiten. Dass dabei auch die schwachen Spiele von Simon Jentzsch eine Rolle gespielt haben, steht außer Frage. Der ehemalige Nationalmannschaftskandidat fügt sich seit anderthalb Jahren seinem Schicksal in Wolfsburg, wo er sich eigentlich einen Karrieresprung erhofft hatte, mit durchschnittlichen Spielen. Ob allerdings eine eine solche Verballhornung Jentzschs im vorletzten Ligaspiel notwendig war, steht in Frage. So stellt sich die Frage nach dem Schlussmann, Lehmann sagte ab. Sollte wirklich Heinz Müller vom englischen Zweitligisten FC Barnsley kommen, wäre das zwar ein Bundesliga-Neuling, aber ein Spieler, den mehrere Premier League-Vereine auf ihrer Transferliste notiert hatten. Erstaunlicherweise schlug bei den &#8222;Wölfen&#8220; der Abgang von Diego Fernando Klimowicz nach Dortmund nicht so ins Gewicht, wie das vermutet wurde. Der junge Edin Dzeko war ein guter Griff, auch Graffite zeigte gute Ansätze. Doch der Brasilianer hat sich noch nicht richtig an die Liga gewöhnt, bereitet den Berichterstattern eher durch die Aussprache seines Namens Probleme. Von &#8222;Kraffitt&#8220; bis &#8222;Grawidsche&#8220; war da eigentlich schon alles dabei. Eine wichtige Stütze am Ende der Vorrunde war auch Christian Gentner, etwas unerwartet, nachdem es zuvor in Stuttgart einen mächtigen Karriereknick gegeben hatte. Die Wolfsburger haben mit Sicherheit einiges Potential in ihren Reihen, jedoch wird es noch einige Zeit dauern, bis Magath dieses wird komplett aktivieren können. In der Rückrunde wohl eher nicht. Dennoch sollte man in Niedersachsen eher nicht mit dem Abstiegskampf in Verbindung kommen, es sei denn, der junge Dzeko nimmt sich einmal eine kreative Auszeit und Marcelinho spielt launisch wie in seiner Hertha-Endzeit. Doch Magath wird die Zügel schon straff halten. <i>Prognose: </i>Auch Wolfsburg macht im Spektakel um die bedeutungslosen Plätze 9 bis 11 mit.</p>
<p align="justify"><b>Hertha BSC Berlin (P12 &#8211; 20 Punkte &#8211; 19:24 Tore)</b></p>
<p align="justify">Sorgen mache ich mir da schon eher um die &#8222;Alte Dame&#8220; aus Berlin. Direkt zum Hinrundenabschluss konnte ich mir ja einmal vor Ort ein Bilder von Hertha machen. Letztendlich stand das Fazit: Brav mitgespielt, aber zu wenig entschlossen agiert. So war es ein sehr schweres erstes halbes Jahr für den neuen Trainer Lucien Favre bei den Hauptstädtern, zu Saisonbeginn erwägte er sogar kurzzeitig seinen Rücktritt. Dazu kam es dann aber nicht, weil sich Favre der Herausforderung stellen wollte, zwischenzeitlich mischte Hertha sogar ziemlich weit oben mit. Doch im Endeffekt gab es wie bei allen Teams in diesem Teil der Winter-Analyse ein entscheidendes Problem: Fehlende Konstanz. Hertha ist neben Dortmund die größte Wundertüte der Liga: Am einen Tag himmelhochjauzend mit Posaunen und Trompeten die Welt erobernd, um eine Woche später mit kleinlautem Pfeifen einen gnadenlosen Rohrkrepierer zu starten. Apropos Rohrkrepierer, diese Bezeichnung passt wohl wunderbar auf fast alle Sommerneuverpflichtungen, da muss man dem Management wirklich schlechte Arbeit attestieren. Zwar war der Leistungseinbruch von Jaroslav Drobny so nicht vorherzusehen, aber André Lima müsste man zwingen, seine Millionenablösesumme aus dem Privatvermögen zurückzuzahlen, Steve von Bergen wirkt verunsichert, Tobias Grahn und Fabian Lustenberger sind vielleicht gute Zweitligaspieler. War noch jemand? Genau, Lukas Pisczczek, den kaum jemand kennt, warum auch? Die Defensivarbeit unter Favre funktioniert gut in Berlin, aber in der Offensive harpert es. Umso besser, dass jetzt endlich Raffael vom FC Zürich losgeeist wurde. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich ihn vor dem Hertha-Transferspektakel nicht kannte. In der Schweiz unter Favre war Raffael ein großartiger Torjäger, eine lange Eingewöhnungszeit in der deutschen Eliteliga wird ihm aber wohl nicht zugestanden werden. Wird auch Raffel zu einem Flop, muss sich nicht nur Dieter Hoeneß hinterfragen, sondern auch Lucien Favre, schließlich war es sein Wunschspieler, um den seit Sommer gebuhlt wurde. Und das kann es auch richtig eng werden in der Tabelle. Gleich zum Rückrundenauftakt gibt es ein schwieriges Programm. Nacheinander spielt man gegen Frankfurt, Stuttgart, Bielefeld, Wolfsburg und Duisburg. Das sind zwar lösbare Aufgaben, geht das jedoch schief, ist der weitere Weg für Hertha vorgezeichnet: Abstiegskampf. Andersrum &#8211; mit einer guten Serie zu Beginn der Rückrunde &#8211; kann man sich schon früh dergleichen Sorgen entledigen. <i>Prognose:</i> Es wird viel von Raffael abhängen. Hertha wird eine schwere Rückserie haben, aber letztendlich im &#8222;gesicherten&#8220; unteren Mittelfeld verharren.</p>
<p align="justify"><b>VfL Bochum (P13 &#8211; 19 Punkte &#8211; 25:27 Tore)</b></p>
<p align="justify">Im Vergleich zu den anderen drei Klubs dieser Rückschau hatte man sich in Bochum vor Saisonstart mehr erhofft, in dieser Kategorie zu landen. Mit 19 Zählern, also vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge war es eine gute erste Halbserie für die Ruhrpottmannschaft um Trainer Marcel Koller. Furios startete der Verein in die Saison, und ließ damit den schmerzhaften Abgang von Theofanis Gekas eigentlich schon vergessen. Nach drei Spieltagen war Bochum Tabellenzweiter hinter dem FC Bayern, ehe es danach acht sieglose Spiele gab und der Absturz auf die Abstiegsränge folgte. Jedoch ist man bei der ehemaligen &#8222;Fahrstuhlmannschaft&#8220; inzwischen besonnen genug, um diese Situationen richtig zu analysieren. Marcel Koller hat gehandeöt und seine Etablierung als Trainer in Deutschland endgültig abgeschlossen, indem er richtige Maßnahmen traf, damit der VfL im Endeffekt mit einem kleinen Winterpolster in die Spielpause gehen konnte. Stanislav Sestak ist der &#8222;neue Gekas&#8220;, erzielte acht Tore und bereitete zudem sieben weitere vor, ist damit bei weit mehr als der Hälfte der Treffer beteiligt gewesen &#8211; Überragend! Mit Mimoun Azaouagh konnte jetzt außerdem ein neuer kreativer Mittelfeldspieler verpflichtet werden, der dem VfL in der Rückrunde zusätzlich mit seiner Kreativität weiterhelfen wird. Probleme jedoch gibt es auf der Torwartposition. Eigentlich schade, denn mit van Duijnhoven und Drobny hatte man dort in der Vergangenheit überragende Spieler zur Hand. Aber Neuverpflichtung Jan Lastuvka ist ein großer Unsicherheitsfaktor, bekam dann nach zwölf Partien den nur wenig sicherern René Renno vor die Nase gesetzt. Jetzt entscheidet sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde, wer zwischen den Pfosten stehen wird. Vielleicht sollte man auch Philipp Heerwagen, zuvor verletzt, eine Chancen geben, in Unterhaching hat er seine Klasse mehrfach unter Beweis gestellt. Insgesamt hat sich in Bochum einiges zum Guten gewendet. Das einst hektische Management hat mit Stefan Kuntz an Stabilität gewonnen. Dennoch geht es gegen den Abstieg, dessen sind sie sich in Bochum aber bewusst. <i>Prognose: </i>Weitet sich das Torwartproblem aus, wird es sehr eng. Sonst aber hat der VfL eine realistische Chance, den Klassenerhalt zu schaffen, es wird aber knapp bis zum Ende.</p>
<p align="justify">Soweit zu den vier Verein aus der Kategorie &#8222;Niemandsland&#8220;. Im nächsten und letzten Teil der Rückschau wird es um die Vereine gehen, bei denen schon seit Wochen die Alarmglocken auf Hochtouren laufen. Den Blick auf die Abstiegskandidaten gibt es am Sonntag. Bis dahin, ein angenehmes Wochenende!</p>
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		<title>Platt am Freitag</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 11:01:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da kommt man nichtsahnend nach Hause und bekommt den Schock der Woche! Ich hätte mit allen gerechnet, auch mit Peter Neururer, aber nicht mit Jürgen Klinsmann. Ich weiß noch nicht, wie das zu bewerten ist, ich muss das erstmal setzen lassen. Fakt ist: Bei Bayern wird sich strukturell einiges ändern. Wo habe ich meinen Beruhigungsschnaps? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=260&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Da kommt man nichtsahnend nach Hause und bekommt den Schock der Woche! Ich hätte mit allen gerechnet, auch mit Peter Neururer, aber nicht mit Jürgen Klinsmann. Ich weiß noch nicht, wie das zu bewerten ist, ich muss das erstmal setzen lassen. Fakt ist: Bei Bayern wird sich strukturell einiges ändern. Wo habe ich meinen Beruhigungsschnaps?</p>
<p align="justify">Live-Schaltung der Tagesschau nach München: &#8222;Gespenstige Stimmung an der Säbener Straße&#8220; meldet Wolfgang Nadvornik. Passt irgendwie.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/maxschoob.wordpress.com/260/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/maxschoob.wordpress.com/260/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/maxschoob.wordpress.com/260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/maxschoob.wordpress.com/260/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=maxschoob.wordpress.com&amp;blog=300735&amp;post=260&amp;subd=maxschoob&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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